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pf=NOder Datei /etc/rc.conf.local hinzu und starte das System neu.
Der PF kann auch manuell mit pfctl(8) aktiviert oder deaktiviert werden:
# pfctl -e
# pfctl -d
Diese beiden Befehle aktivieren beziehungsweise deaktivieren zwar den PF, laden aber keine Regeln. Sie müssen zusätzlich entweder vor oder nach der Aktivierung geladen werden.
Normalerweise liest der PF seine Konfiguration aus der Datei /etc/pf.conf während des Systemstarts (wie in den rc-Skripten vorgesehen). /etc/pf.conf ist eine Textdatei, die von pfctl(8) ausgelesen, interpretiert und anschließend an pf(4) übergeben wird. Für bestimmte Anwendungszwecke können weitere Regeln aus anderen Dateien nach dem Systemstart hinzugeladen werden. Hier bietet der PF wie alle gut gestalteten Unix-Programme eine große Flexibilität.
Die pf.conf-Datei besteht aus fünf Teilen:
Leerzeilen innerhalb der Konfigurationsdatei werden ignoriert. Zeilen, die mit # beginnen, werden als Kommentarzeilen behandelt.
# pfctl -f /etc/pf.conf Lädt die pf.conf-Datei
# pfctl -nf /etc/pf.conf Analysiert die Datei, aber lädt sie nicht
# pfctl -sr Zeigt die aktuellen Regelsätze
# pfctl -ss Zeigt die aktuelle Statustabelle
# pfctl -si Zeigt Filterstatistiken und -zähler
# pfctl -sa Zeigt ALLES, was gezeigt werden kann
Für eine vollständige Befehlsliste sei auf die pfctl(8)-Handbuchseite verwiesen.
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