Veröffentlicht: 1. Nov. 2011
Copyright 1997-2011, Theo de Raadt.
ISBN 978-0-9784475-8-8
5.0 Song: "What Me Worry?"
Was ist neu
Wie man installiert
Wie man aktualisiert
Wie man den Portierungsbaum benutzt
CDs bestellen
Dies ist eine unvollständige Liste der Neuerungen in OpenBSD 5.0; die Liste der technischen, auch der Sicherheitstechnischen Neuerungen wird aus Übersetzungstechnischen Gründen einzig von der ursprünglichen Version dieser Seite, 50.html, zur Verfügung gestellt. Eine vollständige Auflistung aller Veränderungen zwischen 4.9 und 5.0 kann in der Änderungshistorie eingesehen werden.
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Es folgen Anweisungen, die du auf einem Zettel hättest, wenn du ein CD-ROM-Set gekauft hättest, anstatt eine alternative Form der Installation zu wählen. Die Anweisungen für eine Installation per FTP (oder einen anderen Weg) sind sehr ähnlich; die CD-ROM-Anweisungen wurden intakt belassen, sodass du sehen kannst, um wie viel einfacher es gewesen wäre, wenn du stattdessen ein CD-Set gekauft hättest.
Schnelle Installationsinformation für Leute, die bereits mit OpenBSD und dem Kommando »disklabel -E« vertraut sind. Wenn du bei der Installation von OpenBSD nicht weiter weißt, dann lies die entsprechende, oben aufgezeigte »INSTALL.*«-Datei!
Für eine breitere Unterstützung an SCSI-Kontrollern benutze stattdessen CD1:5.0/i386/floppyB50.fs oder aber CD1:5.0/i386/floppyC50.fs für eine bessere Laptopunterstützung.
Wenn du weder von einer CD noch von Diskette starten kannst, kannst du durch Nutzung von PXE über das Netzwerk installieren, wie es in INSTALL.i386 beschrieben ist.
Wenn du OpenBSD gemeinsam mit anderen Betriebssystemen betreiben willst, so solltest du INSTALL.i386 lesen.
Um eine Startdiskette unter MS-DOS zu erzeugen, benutze das Programm »rawrite«, dass du unter CD1:5.0/tools/rawrite.exe finden kannst. Um eine Startdiskette unter einem Unix-Betriebssystem zu erstellen, nutze das Dienstprogramm dd(1). Das Folgende ist ein beispielhafter Aufruf von dd(1), wobei das Gerät »floppy«, »rfd0c«, oder »rfd0a« sein könnte.
# dd if=<file> of=/dev/<device> bs=32k
Stelle sicher, dass du ordentlich formatierte und fehlerfreie Disketten OHNE DEFEKTE BLÖCKE verwendest, oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich fehlschlagen. Für mehr Informationen über das Erstellen einer Startdiskette oder über das Installieren von OpenBSD/i386 lies bitte FAQ 4.3.2.
Wenn du weder von einer CD noch von Diskette starten kannst, kannst du durch Nutzung von PXE über das Netzwerk installieren, wie es in INSTALL.amd64 beschrieben ist.
Wenn du OpenBSD gemeinsam mit anderen Betriebssystemen betreiben willst, so solltest du INSTALL.amd64 lesen.
Alternativ kannst du am »Open Firmware«-Prompt boot cd:,ofwboot /5.0/macppc/bsd.rd eingeben.
Klappt dies nicht, oder wenn du kein CD-ROM-Laufwerk hast, so kannst du CD3:5.0/sparc64/floppy50.fs oder CD3:5.0/sparc64/floppyB50.fs (abhängig von deiner Maschine) auf eine Diskette schreiben und diese mit boot floppy starten. Greife auf INSTALL.sparc64 zurück, wenn du weitere Details brauchst.
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte Diskette OHNE DEFEKTE BLÖCKE benutzt, oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich fehlschlagen.
Du kannst auch CD3:5.0/sparc64/miniroot50.fs auf die Auslagerungs-Partition der Platte schreiben und mit boot disk:b starten.
Wenn nichts davon funktioniert, kannst du auch über das Netz starten, wie es in INSTALL.sparc64 beschrieben ist.
Schreibe FTP:5.0/alpha/floppy50.fs oder FTP:5.0/alpha/floppyB50.fs (abhängig von deiner Maschine) auf eine Diskette und gib boot dva0 ein. Halte dich an die Anweisungen in INSTALL.alpha für mehr Details.
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte Diskette OHNE DEFEKTE BLÖCKE benutzt, oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich fehlschlagen.
Nachdem eine serielle Schnittstelle angeschlossen wurde, kann Thecus direkt über das Netzwerk mit tftp oder http starten. Konfiguriere das Netzwerk mit ifconfig, starte neu und lade bsd.rd - lies INSTALL.armish für weitere Details. IOData HDL-G kann nur von einer EXT-2-Partition starten. Starte Linux und kopiere »boot« sowie bsd.rd in die erste Partition von wd0 (hda1), und dann lade und führe bsd.rd aus, ohne wd0i (hda1), die ext2fs-Partition, zu verändern. Weitere Details befinden sich im Dokument INSTALL.armish.
Starte über das Netzwerk, indem du die Anweisungen in INSTALL.hp300 befolgst.
Starte über das Netzwerk, indem du die Anweisungen in INSTALL.hppa oder der hppa-Plattform-Seite befolgst.
Schreibe miniroot50.fs an den Anfang der CF oder der Festplatte und starte ganz normal.
Schreibe miniroot50.fs auf einen USB-Stick und starte bsd.rd von ihm, oder starte bsd.rd via tftp. Lies die Instruktionen in INSTALL.loongson für mehr Details.
Du kannst ein startbares Installationsband erstellen oder über das Netz
starten.
Der Netzwerkstart erfordert eine MVME88K-BUG-Version, die die NIOT- und
NBO-Debuggerkommandos unterstützt.
Befolge die Anweisungen in INSTALL.mvme68k für mehr Details.
Du kannst ein startbares Installationsband erstellen oder über das Netz
starten.
Der Netzwerkstart erfordert eine MVME88K-BUG-Version, die die NIOT- und
NBO-Debuggerkommandos unterstützt.
Befolge die Anweisungen in INSTALL.mvme88k für mehr Details.
Um das System auf einer O2 zu installieren, brenne cd50.iso auf einen CD-Rohling, lege ihn in das CD-Laufwerk deines Systems und wähle Install System Software im Systemwartungsmenü aus.
Auf anderen Maschinen, oder wenn deine Maschine kein CD-Laufwerk besitzt, verwende einen DHCP/tftp-Netzwerkserver und starte unter Verwendung von »bootp()/bsd.rd.IP##« und dem Kernel, der deinem Systemtyp entspricht. Lies die Anleitung in INSTALL.sgi für weitere Details.
Nachdem eine serielle Schnittstelle angeschlossen wurde, starte über das Netzwerk via DHCP/tftp. Lies die Anleitung in INSTALL.socppc für weitere Details.
ok boot cdrom 5.0/sparc/bsd.rd or > b sd(0,6,0)5.0/sparc/bsd.rd
Wenn dein SPARC-System kein CD-Laufwerk hat, kannst du alternativ von Diskette starten. Um dies zu tun, schreibe floppy50.fs auf eine Diskette. Für mehr Informationen siehe auch FAQ 4.3.2. Um von einer Diskette zu starten, kannst du einen der beiden unten stehenden Befehle benutzen - je nach der Version deines ROMs.
ok boot floppy or > b fd()
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte und funktionierende Diskette OHNE DEFEKTE BLÖCKE verwendest, oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich fehlschlagen.
Wenn dein SPARC-System weder über ein Diskettenlaufwerk noch über ein CD-Laufwerk verfügt, kannst du entweder ein startbares Band erstellen oder über Netzwerk installieren, wie es in der INSTALL.sparc-Datei beschrieben wird.
Verwende den unter Linux eingebauten grafischen »ipkg installer«, installiere das openbsd50_arm.ipk-Paket. Starte neu und führe es aus. Lies INSTALL.zaurus für ein paar wichtige Details.
# mkdir -p /usr/src # cd /usr/src # tar xvfz /tmp/src.tar.gz
Die Datei sys.tar.gz enthält ein Quelltextarchiv, das ab /usr/src/sys beginnt. Diese Datei enthält alle Kernelquellen, die man benötigt, um einen neuen Kernel zu erzeugen. Um es zu entpacken:
# mkdir -p /usr/src/sys # cd /usr/src # tar xvfz /tmp/sys.tar.gz
Beide Bäume zusammen ergeben eine reguläre CVS-Arbeitskopie. Durch die Nutzung dieser Bäume ist es möglich, einen Vorsprung beim Benutzen der AnonCVS-Server zu erhalten, wie es hier beschrieben wird. Das Verwenden dieser Dateien hat ein viel schnelleres CVS-»update« zur Folge, als wenn man den Quelltextbaum komplett neu erzeugen müsste.
Wenn du bereits ein OpenBSD-4.9-System hast und keine Neuinstallation machen willst, kannst du die Upgradeanleitung benutzen, die Anweisungen und Tipps dazu enthält.
Mitgeliefert wird auch ein Portierungsbaum-Archiv. Um es zu entpacken:
# cd /usr # tar xvfz /tmp/ports.tar.gz # cd ports
Das Unterverzeichnis ports/ ist eine Arbeitskopie des OpenBSD-Portierungsbaums. Lies am besten die Portierungs-Seite, wenn du noch nichts über Portierungen weißt. Dieser Text ist keine Anleitung, wie man die Portierungen benutzt, sondern nur dazu da, um den Leuten den Einstieg in das OpenBSD-Portierungssystem zu ermöglichen.
Das Verzeichnis ports/ stellt eine CVS-Arbeitskopie (siehe in die Handbuchseite von cvs(1), wenn du mit CVS nicht vertraut bist) unserer Portierungen dar. Wie unser kompletter Quelltextbaum ist auch unser Portierungsbaum über anoncvs verfügbar. Um ihn also auf dem Laufenden zu halten, musst du den ports/-Baum auf einem les- und beschreibbaren Medium haben und den Baum mit diesem Kommando aktualisieren:
# cd [portsdir]/; cvs -d anoncvs@server.openbsd.org:/cvs update -Pd -rOPENBSD_5_0
[Selbstverständlich musst du die Namen des lokalen Verzeichnisses und des Servers mit den Namen deiner lokalen Portierungs-Kollektion und eines Anoncvs-Servers in deiner Nähe austauschen.]
Beachte, dass die meisten Portierungen über FTP als fertige Pakete erhältlich sind. Aktualisierte Pakete für 5.0 werden verfügbar gemacht, sobald Probleme bekannt sind.
Wenn du daran interessiert bist, eine spezielle Portierung hinzugefügt zu sehen, oder mithelfen willst, oder auch einfach nur mehr wissen möchtest, so ist es gut, die Mailingliste ports@openbsd.org zu kennen.