Das OpenBSD-Release 4.4:
Wurde am 1. November 2008 veröffentlicht
Copyright 1997-2008, Theo de Raadt.
ISBN 978-0-9784475-2-6
4.4-Lied: »Trial of the BSD Knights«
Was es Neues gibt
Wie man installiert
Wie man aktualisiert
Wie man den Portierungsbaum benutzt
Ein CD-Set bestellen
Um die Dateien von diesem Release zu beziehen:
- Bestelle eine CD-ROM über unser
Bestellsystem.
- Sieh dir die Informationen auf
der FTP-Seite an,
wenn du eine Liste der Spiegelserver sehen willst.
- Geh in das Verzeichnis
pub/OpenBSD/4.4/
auf einem der Spiegelserver.
- Überfliege den Rest dieser Seite.
- Schau dir die 4.4-Errataseite an, um
eine Liste der Fehlerkorrekturen und Workarounds zu erhalten.
- Lies dir das
detaillierte Protokoll der Änderungen
zwischen dem 4.3- und dem 4.4-Release durch.
Hinweis: Alle anwendbaren Copyrights und Danksagungen können
in den jeweiligen Quelltextdateien in den Dateien src.tar.gz, sys.tar.gz und
xenocara.tar.gz gefunden werden, oder auch in den Dateien, die über
ports.tar.gz geholt werden. Die Distributionsdateien, die benötigt werden, um
die Pakete aus der Datei ports.tar.gz zu erzeugen, sind aus Platzgründen
nicht auf den CD-ROMs enthalten.
Was es Neues gibt
Dies ist eine unvollständige Liste an neuen Funktionalitäten und Teilsystemen,
die in OpenBSD 4.4 integriert wurden. Eine vollständige Liste findet sich im
Changelog, das zu 4.4 führt.
- Neue/Erweiterte Plattformen:
- OpenBSD/sparc64
Es werden viel mehr Plattformen unterstützt. Maschinen, welche
UltraSPARC IV/T1/T2 und Fujitsu SPARC64-V/VI/VII verwenden, werden
nun unterstützt.
- OpenBSD/socppc
Maschinen, die auf der Freescale MPC8349E
System-on-Chip (SoC) Plattform aufsetzen und den Bootloader »Das
U-Boot« verwenden.
- OpenBSD/landisk
»Shared library«-Unterstützung wurde hinzugefügt.
- Verbesserte Hardwareunterstützung, einschließlich:
- Diverse neue/verbesserte Treiber für Sensoren, einschließlich:
- Neuer
fins(4)-Treiber
für Fintek-F71805F-LPC-Super-I/O-Hardware-Monitor.
- Neuer
andl(4)-Treiber
für Andigilog-aSC7611-Hardware-Monitor.
- Neuer
kate(4)-Treiber
für AMD-K8 eingebettete Temperatursensoren.
- Neuer
sdtemp(4)-Treiber
für JEDEC-JC-42.4-Speichermodul-Temperatursensoren.
- Neuer
adtfsm(4)-Treiber
für Analog-Devices-ADT7462.
- Neuer
km(4)-Treiber
für AMD-K10 (Phenom, Opteron Barcelona et alia) eingebettete Temperatursensoren.
- Der
it(4)-Treiber
hat nun eine bessere »probing«-Prozedur.
- Der
lmtemp(4)-Treiber
unterstützt nun LM76.
- Unterstützung der Intel-G33- und -G35-Chipsets durch
agp(4).
- Neuer
lii(4)-Treiber
für Attansic-L2-10/100-Ethernet-Geräte.
- Rudimentäre Unterstützung von UVC-USB-Webcams:
uvideo(4)
und video(4).
- Der
openchrome(4)-Treiber
ersetzt den X.Org-Treiber für VIA-Grafikkarten.
- AMD-Geode-Grafikkartentreiber für X.Org.
- Neuer
vmt(4)-Treiber,
der die VMware-Tools implementiert.
- Neuer
auglx(4)-Treiber
für AMD-Geode-LX-CS5536 integriertes AC'97-Audio.
- Neuer
ix(4)-Treiber
für Intel-82598 PCI-Express-10Gb-Ethernet.
- Der neue
acpithinkpad(4)-Treiber
liefert zusätzliche ACPI-Unterstützung für IBM/Lenovo-ThinkPad-Laptops.
- Der neue
acpiasus(4)-Treiber
liefert zusätzliche ACPI-Unterstützung für ASUS-Laptops,
einschließlich des EeePC.
- Der neue
gecko(4)-Treiber
unterstützt den GeckoBOA-BC-GSC+-Port, der auf einigen hppa-Systemen
vorhanden ist.
- Der neue
tsec(4)-Treiber
unterstützt Freescale-Triple-Speed-Ethernet-Controller.
- Der
re(4)-Treiber
unterstützt nun RTL8102E- und RTL8168-Geräte.
- Der
cas(4)-Treiber
unterstützt nun National-Semiconductor-Saturn-Geräte.
- Der
pccom(4)-Treiber
wurde entfernt. Alle Plattformen verwenden nun
com(4)
- cardbus(4)
und
pcmcia(4)
funktionieren nun auf den meisten sparc64-Maschinen.
- Der
udcf(4)-Treiber
unterstützt nun mouseCLOCK-USB-II-Geräte.
- Der
msk(4)-Treiber
unterstützt nun 88E8040T-Geräte.
- Der
ath(4)-Treiber
unterstützt nun viele weitere Atheros-Wireless-Geräte.
- Der
ciss(4)-Treiber
unterstützt nun HP Smart Array P212, P410, P411, P411i
und P812 Geräte.
- Der
uftdi(4)-Treiber
unterstützt nun ELV-Elektronik- und FTDI-2232L-Geräte.
- Der
umsm(4)-Treiber
unterstützt nun Option-GlobeTrotter-3G+-, Huawei-E220-
und viele weitere HSDPA-MSM-Geräte.
- Der
ubsa(4)-Treiber
unterstützt nun ZTE-CMDMA-MSM-Geräte.
- Der
axe(4)-Treiber
unterstützt nun Apple-USB-A1277-Geräte.
- Der puc(4)-Treiber
unterstützt nun weitere Netmos-Geräte.
- Der
mgx(4)-Treiber
unterstützt nun 2D-Beschleunigung auf ausgewählten Boards.
- Die isp(4)-Treiber-Firmware
mancher Controller wurde aktualisiert.
- Der
isp(4)-Treiber
hängt nicht mehr während des »probes« auf manchen Maschinen.
- Der
bge(4)-Treiber
unterstützt nun den BCM5704-Chipsatz im »fiber
mode« besser, was auf manchen Blade-Servern hilft.
- Der
bge(4)-Treiber
unterstützt nun den BCM5906-Chipsatz auf manchen Systemen besser.
- Der
bge(4)-Treiber
unterstützt nun PCI-Express-Chipsätze viel besser, was zu einer
besseren Übertragungsleistung führt.
- Der
bge(4)-Treiber
unterstützt nun die BCM5714/5715/5780-Chipsätze, mittels der
Fiber-Schnittstelle.
- Der
bnx(4)-Treiber
unterstützt nun die BCM5706/5708-Chipsätze, mittels der
Fiber-Schnittstelle.
- Der
ral(4)-Treiber
unterstützt nun Ralink-Technology-RT2700-Geräte.
- Unter amd64 können nun auch andere serielle Ports als der com0 als
Konsole benutzt werden.
- Die serielle Konsole unter i386 und amd64 ist nun besser kompatibler
zu Servermanagement-Karten.
- Neue Werkzeuge:
- rpc.statd(8),
ein Hoststatus-Monitoring-Daemon, der zusammen mit dem
NFS-Datei-Locking-Daemon verwendet wird.
- ypldap(8),
ein Ersatz für ypserv, um ein LDAP-Verzeichnis einzubinden, damit die
get{pw,gr}ent-Funktionen verwenden werden können, wurde hinzugefügt.
- slattach(8)
und nmeaattach(8)
sind als veraltet markiert, zugunsten von
ldattach(8).
- tcpbench(1),
ein kleines TCP-Benchmarking-Werkzeug, wurde hinzugefügt.
- Neue Funktionalität:
- aucat(1)
kann nun Audiosignale in Full-Duplex abspielen und aufnehmen, eine
unbegrenzte Anzahl Streams mischen, bis zu 16 Kanäle
verarbeiten, Streams »on the fly« resamplen, unterstützt diverse
24-Bit- und 32-Bit-Kodierungen und kann Formate »on the fly«
konvertieren.
- httpd(8)
unterstützt nun IPv6.
- dhcpd(8)
unterstützt nun grundlegende Synchronisationsmechanismen für die
/var/db/dhcpd.leases-Datei und erlaubt dadurch das Ausführen
mehrerer Instanzen zwecks Redundanz.
- WPA/WPA2-PSK-Unterstützung für diverse Wireless-Karten.
- rpc.lockd(8)
unterstützt nun NLMv4 und macht nun wirklich locking.
- ftp(1)
unterstützt nun rekursive mget-Transfers.
- ftp(1)
verwendet nun standardmäßig »keep alive«-Packete.
- ftp(1)
akzeptiert nun leere Passwörter in URLs.
- locate(1)
unterstützt nun die Option -b, mit der die Suche nur in der letzten
Komponente des Pfades durchgeführt wird.
- cdio(1)
kann nun im TAO-Modus die Schreibgeschwindigkeit setzen.
- cdio(1)
leert Medien nicht mehr zweimal.
- cdio(1)
hat nun die Fähigkeit, die Eigenschaften eines Mediums zu bestimmen,
und kann herausfinden, ob das Medium den TAO-Modus oder »blanking«
unterstützt.
- Anfänge von Verschlüsselungsunterstützung für
softraid(4).
- dhcpd(8)
versteht nun die Optionen tftp-config-file und auto-proxy-script in
der
dhcpd.conf(5)-Datei.
- Die Paramterverarbeitung von
dhclient(8)
ist nun besser gegen Missbrauch geschützt.
- dhclient(8)
kennt nun den Status einer Schnittstellenverbindung und reagiert auf
deren Veränderung.
- DIOCRLDINFO-, DIOCGPDINFO- und DIOCGPART-Unterstützung wurde zu den
Block-Geräten hinzugefügt, die dies vorher nicht unterstützt haben.
- disklabel(8)
unterstützt nicht länger die Option -r und bezieht alle
disklabel-Informationen über ioctls.
- disklabel(8)
schlägt nicht länger Offsets und Größen vor, die zu Partitionen
führen würden, die außerhalb der OpenBSD-Sektion der Festplatte
anfangen bzw. aufhören würden.
- disklabel(8)
liest nun das »vendor«-Feld korrekt aus »text disklabels«.
- disklabel(8)
die Befehle »?« und »p« im Editiermodus sind nun kompakter und der
»l«-Befehl wurde hinzugefügt, um eine wortreichere Ausgabe zu
erhalten.
- Ein- und Ausgaben außerhalb der Grenzen von RAW_PART werden nun
verhindert, was eine ordentliche Erkennung von ungültigen Ein- und
Ausgaben ermöglicht.
- Die Zylinder-Anzahl von USB-Disketten wird nun korrekt berechnet
und ist nicht mehr länger einfach nur 0.
- newfs(8)
kann nun Dateisysteme auf Geräten mit einer anderen Sektorgröße als
512 erstellen, diese Dateisysteme können jedoch nicht gelesen werden.
- rtadvd(8)
gibt nun seine Privilegien ab und läuft als Benutzer _rtadvd.
- scsi(4)
»probing« zeigt weniger nutzlose Informationen und weniger
Falschmeldungen an.
- st(4)-Geräte
können nun »detached« werden.
- ATAPI-Geräte werden nun als solche erkannt und nicht länger als
SCSIn-Geräte.
- SATA-Bandlaufwerke funktionieren nun.
- scsi(4)
»probing« zeigt nun die ID des Initiators des Busses.
- scsi(4)
Debug-Fähigkeiten wurden verbessert, um Befehle anzuzeigen und Daten
ein- oder auszugeben.
- scsi(4)
»probing« verwendet den Befehl TEST UNIT READY nun besser, um Fehler
zu bereinigen und erfolgreiche Attachments zuzulassen.
- scsi(4)
»probing« kann nun mehr Geräte finden, die per Fiber-Channel
angeschlossen sind.
- Diverse mbuf-pool-Cache-Probleme wurden beseitigt.
- identd(8)
unterstützt IPv6 im »standalone«-Modus.
- cal(1)
zeigt nun auch die Wochenzahl an.
- pf(4)
beinhaltet nun einen tcpstate-Tracker, der sich die Sequenznummern
nicht ansieht.
- pf(4)
»rule accounting« hat nun einen Zähler, um aufzuzeichnen, wie viele
»States« insgesamt durch eine Regel erstellt wurden.
- Das »kill states«-Feature von
pfctl(8)
unterstützt zwei weitere »match targets«: Kill by rule label oder
Kill by state ID.
- relayd(8)
benutzt die »sloppy state keeping«-Fähigkeit von
pf(4)
für geroutete Sessions (Direct Server Return).
- Transparentes L7-Weiterleiten in Relays wurde zu
relayd(8)
hinzugefügt.
- Unterstützung von dynamischen IPv6-zu-IPv4- oder
IPv4-zu-IPv6-TCP-Relays wurde zu
relayd(8).
hinzugefügt.
- Verbesserter DNS-Modus und die Verwendung von OpenBSDs »Id shuffle«-Code von
named(8).
wurden zu relayd(8)
hinzugefügt.
- awk(1)
wurde durch bitweise Operationen erweitert.
- Erneuerte Anzeige für
systat(1),
die auch Ansichten für States, Rules und Queues von
pf(4)
anzeigen kann.
- Anfängliche Unterstützung von IEEE-802.3ad/LACP für
trunk(4).
- Verschiedene Verbesserungen und Quelltextbereinigung:
- Ein verändertes Buffer-Cache-Subsystem, das die Cacheseiten nur
mapped, wenn sie benutzt werden, was zu einer verbesserten
Dateisystemperformance führt und es erlaubt, einen viel größeren
Buffer-Cache effizient zu nutzen.
- Eine verbesserte Implementierung von
malloc(3),
dem allgemeinen Speicherverwalter, welche mehr Fehler abfängt,
Speicherfragmentierung vermindert und schneller ist.
- Der statfs(2)-Systemaufruf
wurde verbessert, um größere Dateisysteme unterstützen zu können.
- Die strtof(3)-Funktion
wurde zur libc hinzugefügt.
- Viel Arbeit wurde in libm gesteckt, um einige Funktionen
hinzuzufügen, um konformer zu C99 zu sein.
- Viele Features wurden in OpenCVS implementiert; es kann jetzt für
richtige Arbeit genutzt werden.
- Neue APIs für arc4random(3):
eine, um einen Buffer mit Zufallszahlen zu füllen, und eine andere,
um eine einheitlich verteilte Zufallszahl ohne Bias zurückzugeben.
- Änderungen während der Installation und des Upgrades:
- Ein neues Werkzeug,
sysmerge(8),
welches von der alten mergemaster-Portierung abstammt, macht es einfacher,
Änderungen von Konfigurationsdateien während eines
Upgrades einzupflegen.
- OpenBSD wird nun vollständig innerhalb erweiterter Partition unter
i386 und amd64 unterstützt.
- Während der Installation ist »dhcp« der voreingestellte Standardwert
bei der Netzwerk-Konfiguration.
- Sets via FTP herunterladen ist nun verlässlicher, da automatisch
»keep alive« verwendet wird.
- Sets via NFS laden hängt nicht mehr wenn versucht wird, einen nicht
funktionierenden Mount zu mounten.
- Die Installation installiert hostname.*-Dateien mit dem Modus 600.
- Bei der Konfiguration der seriellen Konsole wird die
Geschwindigkeit automatisch erkannt.
- Die serielle Konsole wird auf allen Architekturen unterstützt.
- Anzeige der Partitionsgrößen ist nicht länger auf 32-Bit-Größen
beschränkt.
- Partitionsgrößen werden nun in für Menschen lesbare Einheiten
umgewandelt.
- Fragen zur
ntpd(8)-Konfiguration
wurden verbessert.
- Die Sparc-Miniroot-Root-Disk-Erkennung wurde repariert.
- Der Aufruf von
disklabel(8)
durch die Skripte erzeugt nun weniger Text.
- OpenSSH 5.1:
- Neues, experimentelles System zur Visualisierung von Fingerprints in
ASCII-Art, um Remoteschlüssel leichter verifizieren zu können.
-
chroot(2)-Unterstützung für
sshd(8).
- Ein erweiterter Testmodus (-T) wurde zu
sshd(8)
hinzugefügt.
- ssh(1)
unterstützt Verhandlungen von Gruppen in »Match group«-Blöcken.
- Die flüchtige Schlüsselgröße des Protokoll 1 wurde von 768 auf 1024
Bits erhöht.
- Bessere Primzahltests in /etc/moduli
- Lesen der Dateien .shosts oder authorized_keys wird verweigert,
falls es sich nicht um reguläre Dateien handelt.
- ~-Escapes für Multiplex-Slave-Sessions.
- Unterstützung von CIDR-Adressmustern Match-Blöcken und authorized_keys
from="..."-Anweisungen.
- Der Portweiterleitungscode probiert weitere Adressen, wenn das Ziel
einen DNS-Namen hat, der auf mehr als eine Adresse auflöst.
- Die maximale Anzahl
ssh(1)-Sitzungen
kann zur Laufzeit eingestellt werden, via MaxSessions in der
ssh_config(5)-Datei.
- ssh-keyscan(1)
verwendet nun stadardmäßig RSA-Protokoll-2-Schlüssel
anstatt RSA1-Schlüssel.
- Eine Erweiterung zum sftp-Protokoll wurde hinzugefügt, um
statvfs(3)-ähnliche
Operationen zu ermöglichen, wodurch ein
df-Befehl zu
sftp(1)
hinzugefügt werden konnte.
- ~/.ssh/rc wird nicht in Sitzungen ausgeführt, falls ein Befehl durch
die ForceCommand-Anweisung in sshd_config erzwungen wird.
- Und viele weitere Bugfixes und Performanceverbesserungen.
- Über 5205 Portierungen, kleinere Verbesserungen der Robustheit der
Paketwerkzeuge.
- Viele fertige Pakete für jede Architektur:
- i386: 5033
- sparc64: 4862
- alpha: 4852
|
- sh: 1285
- amd64: 4940
- powerpc: 4466
|
- sparc: 3381
- arm: 4018
- hppa: 1595
| |
Einige Besonderheiten:
- Gnome 2.20.3.
- GNUstep 1.14.2.
- KDE 3.5.9.
- Mozilla Firefox 2.0.0.16 und 3.0.1.
- Mozilla Thunderbird 2.0.0.16.
- MySQL 5.0.51a
- OpenMotif 2.3.0.
- OpenOffice.org 2.4.1.
- PostgreSQL 8.3.3.
- Xfce 4.4.2.
- Wie üblich weitergehende Verbesserungen in den Handbuchseiten und
anderer Dokumentation.
- Im System enthalten sind die folgenden großen Komponenten von
externen Anbietern:
- Xenocara (basiert auf X.Org 7.3 + Korrekturroutinen, freetype 2.3.5, fontconfig
2.4.2, Mesa 7.0.3, xterm 234 und vielem mehr)
- GCC 2.95.3
(+ Korrekturroutinen) und 3.3.5
(+ Korrekturroutinen)
- Perl 5.8.8 (+ Korrekturroutinen)
- unsere eigene verbesserte und sicherere Version des Apache 1.3 mit
SSL/TLS und DSO-Unterstützung
- OpenSSL 0.9.7j (+ Korrekturroutinen)
- Groff 1.15
- Sendmail 8.14.3 mit libmilter
- Bind 9.4.2-P2 (+ Korrekturroutinen)
- Lynx 2.8.5rel.4 mit HTTPS- und IPv6-Unterstützung (+ Korrekturroutinen)
- Sudo 1.6.9p17
- Ncurses 5.2
- Latest KAME IPv6
- Heimdal 0.7.2 (+ Korrekturroutinen)
- Arla 0.35.7
- Binutils 2.15 (+ Korrekturroutinen)
- Gdb 6.3 (+ Korrekturroutinen)
Wie man installiert
Es folgen Anweisungen, die du auf einem Zettel hättest, wenn du ein CD-ROM-Set
gekauft hättest, statt eine alternative Form der Installation zu wählen. Die
Anweisungen für eine Installation per FTP (oder einen anderen Weg) sind sehr
ähnlich; die CD-ROM-Anweisungen wurden intakt belassen, so dass du sehen
kannst, um wie viel einfacher es gewesen wäre, wenn du stattdessen ein CD-Set
gekauft hättest.
Bitte lies die folgenden Dateien auf den drei CD-ROMs oder auf einem
FTP-Spiegelserver für ausführliche Details, wie du OpenBSD 4.4 auf deiner
Maschine installierst:
- CD1:4.4/i386/INSTALL.i386
- CD2:4.4/amd64/INSTALL.amd64
- CD2:4.4/macppc/INSTALL.macppc
- CD3:4.4/sparc64/INSTALL.sparc64
- FTP:.../OpenBSD/4.4/alpha/INSTALL.alpha
- FTP:.../OpenBSD/4.4/armish/INSTALL.armish
- FTP:.../OpenBSD/4.4/hp300/INSTALL.hp300
- FTP:.../OpenBSD/4.4/hppa/INSTALL.hppa
- FTP:.../OpenBSD/4.4/landisk/INSTALL.landisk
- FTP:.../OpenBSD/4.4/mac68k/INSTALL.mac68k
- FTP:.../OpenBSD/4.4/mvme68k/INSTALL.mvme68k
- FTP:.../OpenBSD/4.4/mvme88k/INSTALL.mvme88k
- FTP:.../OpenBSD/4.4/sgi/INSTALL.sgi
- FTP:.../OpenBSD/4.4/sparc/INSTALL.sparc
- FTP:.../OpenBSD/4.4/vax/INSTALL.vax
- FTP:.../OpenBSD/4.4/zaurus/INSTALL.zaurus
Kurzinformation über die Installation für Leute, die bereits mit OpenBSD und
dem Kommando ,disklabel -E' vertraut sind. Wenn du bei der Installation von
OpenBSD nicht weiter weißt, dann lies die entsprechende INSTALL.*-Datei, die
oben aufgelistet ist!
OpenBSD/i386:
Spiele mit deinen BIOS-Optionen herum, um das Booten von CD zu aktivieren. Das
OpenBSD/i386-Release befindet sich auf CD1. Wenn dein BIOS das Booten von CD
nicht unterstützt, brauchst du eine Bootdiskette, mit der du dann installieren
kannst. Um eine solche zu erstellen, schreibe CD1:4.4/i386/floppy44.fs
auf eine Diskette und boote vom Diskettenlaufwerk.
Für eine breitere Unterstützung an SCSI-Controllern benutze stattdessen
CD1:4.4/i386/floppyB44.fs oder aber CD1:4.4/i386/floppyC44.fs für
bessere Laptopunterstützung.
Wenn du weder von einer CD noch von Diskette booten kannst, kannst du per
Netzwerk installieren, indem du PXE benutzt, wie es in INSTALL.i386 beschrieben
ist.
Wenn du OpenBSD neben anderen Betriebssystemen betreiben willst,
solltest du unbedingt das Dokument INSTALL.i386 lesen.
Um eine Bootdiskette unter MS-DOS zu erstellen, benutze das Programm
"rawrite" das du unter CD1:4.4/tools/rawrite.exe finden
kannst. Um eine Bootdiskette unter einem Unix-Betriebssystem zu erstellen,
benutze das Programm
dd(1).
Es folgt ein Beispielaufruf für
dd(1),
wobei das Device "floppy", "rfd0c", oder "rfd0a"
sein könnte.
# dd if=<file> of=/dev/<device> bs=32k
Stelle sicher, dass du ordentlich formatierte und funktionierende
Disketten OHNE DEFEKTE BLÖCKE verwendest oder deine Installation wird
höchstwahrscheinlich fehlschlagen. Für mehr Informationen über das
Erstellen einer Bootdiskette oder über das Installieren von OpenBSD/i386
sieh dir bitte FAQ4.1 an.
OpenBSD/amd64:
Das 4.4er Release von OpenBSD/amd64 befindet sich auf CD2. Boote von der
CD, um die Installation zu starten - du musst möglicherweise deine
BIOS-Einstellungen vorher anpassen.
Wenn du nicht von CD booten kannst, kannst du eine Bootdiskette
generieren, mit der installiert werden kann. Um das zu tun, schreibe
CD2:4.4/amd64/floppy44.fs auf eine Diskette und boote dann vom
Diskettenlaufwerk.
Wenn du weder von CD noch von Diskette booten kannst, kannst du über das
Netzwerk per PXE installieren, wie im INSTALL.amd64-Dokument beschrieben.
Wenn du vorhast, OpenBSD neben einem anderen Betriebssystem zu booten,
solltest du INSTALL.amd64 lesen.
OpenBSD/macppc:
Lege die CD2 in dein CD-ROM-Laufwerk und drücke die Taste C
während des Einschaltens bis der Bildschirm angeht und
OpenBSD/macppc boot anzeigt.
Alternativ kannst du am ,Open Firmware'-Prompt boot cd:,ofwboot
/4.4/macppc/bsd.rd eingeben.
OpenBSD/sparc64:
Lege die CD3 in dein CD-ROM-Laufwerk und gib boot cdrom ein.
Wenn das nicht klappt oder du kein CD-ROM-Laufwerk hast, kannst du
CD3:4.4/sparc64/floppy44.fs oder
CD3:4.4/sparc64/floppyB44.fs (abhängig von deiner Maschine) auf
eine Diskette schreiben und diese mit boot floppy booten.
Greife auf INSTALL.sparc64 zurück, wenn du weitere Details brauchst.
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte Diskette OHNE DEFEKTE BLÖCKE
benutzt oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich fehlschlagen.
Du kannst auch CD3:4.4/sparc64/miniroot43.fs auf die
Swap-Partition der Platte schreiben und mit boot disk:b booten.
Wenn nichts davon funktioniert, kannst du auch über das Netz booten, wie
in INSTALL.sparc64 beschrieben.
OpenBSD/alpha:
Schreibe FTP:4.4/alpha/floppy44.fs oder
FTP:4.4/alpha/floppyB44.fs (abhängig von deiner Maschine) auf eine
Diskette und gib boot dva0 ein. Halte dich an die Anweisungen in
INSTALL.alpha für mehr Details.
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte Diskette OHNE DEFEKTE BLÖCKE
benutzt oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich fehlschlagen.
OpenBSD/armish:
Nachdem eine serielle Schnittstelle angeschlossen wurde, kann Thecus
direkt über das Netzwerk mit tftp oder http booten. Konfiguriere das
Netzwerk mit ifconfig, starte neu und lade bsd.rd - lies INSTALL.armish
für weitere Details. IOData HDL-G kann nur von einer EXT-2-Partition
booten. Boote Linux und kopiere »boot« sowie bsd.rd in die erste
Partition auf wd0 (hda1), lade und führe bsd.rd aus, ohne wd0i (hda1),
die ext2fs-Partition, zu verändern. Weitere Details befinden sich im
INSTALL.armish-Dokument.
OpenBSD/hp300:
Boote über das Netzwerk, indem du die Anweisungen in INSTALL.hp300
befolgst.
OpenBSD/hppa:
Boote über das Netzwerk, indem du die Anweisungen in INSTALL.hppa oder
von der hppa-Plattformseite befolgst.
OpenBSD/landisk:
Schreibe CD3:4.4/landisk/miniroot44.fs an den Anfang der CF oder
der Festplatte und boote ganz normal.
OpenBSD/mac68k:
Boote MacOS wie immer und entpacke das Tool BSD/Mac68k-Booter
für die Mac-Seite von FTP:4.4/mac68k/utils auf deine Festplatte.
Konfiguriere den BSD/Mac68k-Booter mit dem Ort deines bsd.rd-Kernels
und boote den Installer. Greife auf die Anweisungen in INSTALL.mac68k
für weitere Details zurück.
OpenBSD/mvme68k:
Du kannst ein bootbares Installationsband erstellen oder über das Netz
booten.
Der Netzwerkboot erfordert eine MVME88K-BUG-Version, die die
NIOT- und NBO-Debuggerkommandos unterstützt. Befolge die
Anweisungen in INSTALL.mvme68k für mehr Details.
OpenBSD/mvme88k:
Du kannst ein bootbares Installationsband erstellen oder über das Netz
booten.
Der Netzwerkboot erfordert eine MVME88K-BUG-Version, die die
NIOT- und NBO-Debuggerkommandos unterstützt. Befolge die
Anweisungen in INSTALL.mvme88k für mehr Details.
OpenBSD/sparc:
Boote von einer der mitgelieferten ISO-Dateien, indem du einen der beiden
unten stehenden Befehle benutzt - je nach der Version deines ROMs.
ok boot cdrom 4.4/sparc/bsd.rd
oder
> b sd(0,6,0)4.4/sparc/bsd.rd
Diskette booten. Um das zu tun, schreibe
floppy44.fs auf eine Diskette. Für mehr Informationen siehe auch
FAQ4.1. Um von einer Diskette
zu booten, kannst du einen der beiden unten stehenden Befehle benutzen -
je nach der Version deines ROMs.
ok boot floppy
oder
> b fd()
Stelle sicher, dass du ordentlich formatierte und funktionierende Disketten
OHNE DEFEKTE BLÖCKE verwendest oder deine Installation wird
höchstwahrscheinlich fehlschlagen.
Wenn dein SPARC-System weder über ein Diskettenlaufwerk noch über ein
CD-Laufwerk verfügt, kannst du entweder ein bootbares Band erstellen oder über
Netzwerk installieren, wie es in der INSTALL.sparc-Datei beschrieben wird.
OpenBSD/sgi:
Brenne cd44.iso auf einen CD-Rohling, lege ihn in das CD-Laufwerk deines
Systems und wähle Install System Software im Systemwartungsmenü aus.
Wenn deine Maschine nicht von CD booten kann, verwende einen
DHCP/tftp-Netzwerkserver und boote unter Verwendung von »bootp()/bsd.rd«.
Lies die Anleitung in INSTALL.sgi für weitere Details.
OpenBSD/vax:
Boote mittels mopbooting über das Netzwerk - wie in INSTALL.vax
beschrieben.
OpenBSD/zaurus:
Verwende den unter Linux eingebauten grafischen ,ipkg installer', installiere
das openbsd44_arm.ipk-Paket. Starte neu und führe es aus. Lies INSTALL.zaurus
für ein paar wichtige Details.
Anmerkungen zum Quelltext:
Die Datei src.tar.gz enthält ein Quelltextarchiv, das ab /usr/src beginnt.
Diese Datei enthält bis auf die Kernelquellen, die sich in einer separaten
Datei befinden, alles, was man braucht. Um es zu entpacken:
# mkdir -p /usr/src
# cd /usr/src
# tar xvfz /tmp/src.tar.gz
Die Datei sys.tar.gz enthält ein Quelltextarchiv, das ab /usr/src/sys beginnt.
Diese Datei enthält alle Kernelquellen, die man benötigt, um einen neuen Kernel
zu erzeugen. Um es zu entpacken:
# mkdir -p /usr/src/sys
# cd /usr/src
# tar xvfz /tmp/sys.tar.gz
Beide Bäume zusammen ergeben eine reguläre CVS-Arbeitskopie. Durch Benutzen
dieser Bäume ist es möglich, einen Vorsprung beim Benutzen der AnonCVS-Server
zu bekommen, wie es hier beschrieben wird. Das
Verwenden dieser Dateien hat ein viel schnelleres CVS-,update' zur Folge, als
wenn man den Quelltextbaum komplett neu erzeugen müsste.
Wie man aktualisiert:
Wenn du bereits ein OpenBSD-4.3-System hast und keine Neuinstallation machen
willst, kannst du die Upgradeanleitung
benutzen, die Anweisungen und Tipps dazu enthält.
Portierungsbaum
Mitgeliefert wird auch ein Archiv des Portierungsbaums.
Um es zu entpacken:
# cd /usr
# tar xvfz /tmp/ports.tar.gz
# cd ports
Das Unterverzeichnis ports/ ist eine Arbeitskopie des Portierungsbaums
von OpenBSD.
Lies am besten die Portierungs-Seite, wenn du
noch nichts über Portierungen weißt.
Dieser Text ist keine Anleitung, wie man die Portierungen benutzt, sondern nur
dazu da, um den Leuten den Einstieg in das OpenBSD-Portierungssystem zu
ermöglichen.
Das Verzeichnis ports/ stellt eine CVS-Arbeitskopie
(siehe in der Handbuchseite von
cvs(1) nach, wenn du mit CVS nicht vertraut bist) unserer Portierungen dar.
Wie unser kompletter Quelltextbaum ist auch unser Portierungsbaum über anoncvs
verfügbar. Um ihn also auf dem Laufenden zu halten, musst du den
Verzeichnisbaum ports/ auf einem schreibbaren Medium haben und den
Baum mit diesem Kommando aktualisieren:
# cd [portsdir]/; cvs -d anoncvs@server.openbsd.org:/cvs update -Pd -rOPENBSD_4_4
[Selbstverständlich musst du die Namen des lokalen Verzeichnisses und
des Servers mit den Namen deiner lokalen Portierungs-Kollektion und eines
Anoncvs-Servers in deiner Nähe austauschen.]
Denk daran, dass die meisten Portierungen über ftp als fertige Pakete
erhältlich sind. Aktualisierte Pakete für 4.4 werden verfügbar
gemacht, sobald Probleme bekannt sind.
Falls du gerne eine weitere Portierung sehen willst, mithelfen willst oder
einfach mehr erfahren willst, solltest du die Mailingliste
ports@openbsd.org abonnieren.
www@openbsd.org
$OpenBSD: 44.html,v 1.9 2012/04/19 23:56:49 ajacoutot Exp $