Das OpenBSD-Release 3.8:
Wurde am 1. November 2005 veröffentlicht
Copyright 1997 - 2005, Theo de Raadt.
ISBN 0-9731791-6-3
3.8-Lied: ,Hackers of the Lost RAID'
Was es Neues gibt
Wie man installiert
Wie man aktualisiert
Wie man den Portierungsbaum benutzt
Ein CD-Set bestellen
Um die Dateien von diesem Release zu beziehen:
- Bestelle eine CD-ROM über unser
Bestellsystem.
- Sieh dir die Informationen auf der FTP-Seite
an, wenn du eine Liste der Spiegelserver sehen willst.
- Geh in das Verzeichnis pub/OpenBSD/3.8/
auf einem der Spiegelserver.
- Überfliege den Rest dieser Seite.
- Schau dir die 3.8-Errataseite an, um
eine Liste an Bugs und Workarounds zu erhalten.
- Lies dir das
detaillierte Protokoll der
Änderungen zwischen dem 3.7- und dem 3.8-Release durch.
Hinweis: Alle anwendbaren Copyrights und Danksagungen
können in den jeweiligen Quelltextdateien in den Dateien src.tar.gz,
sys.tar.gz und XF4.tar.gz gefunden werden, oder auch in den Dateien,
die über ports.tar.gz geholt werden. Die Distributionsdateien, die
benötigt werden, um die Pakete aus der Datei ports.tar.gz zu erzeugen,
sind aus Platzgründen nicht auf den CD-ROMs enthalten.
Was es Neues gibt
Dies ist eine unvollständige Liste an neuen Funktionalitäten und
Teilsystemen, die in OpenBSD 3.8 integriert wurden. Eine vollständige
Liste findet sich im Changelog, das zu 3.8
führt.
- Verbesserte Hardwareunterstützung, einschließlich:
- Neuer
aps-Treiber
für die eingebauten Accelerometer, die sich in einigen
IBM-Thinkpad-Laptops befinden.
- Neuer
art-Treiber
für Accom-Networks-Artery-T1- und -E1-Karten.
- Neuer
auixp-Treiber
für die ATI-IXP-Serien- integrierten AC'97-Audiocontroller.
- Neuer
ciss-Treiber
für Compaq-Smart-ARRAY-5- und -6-RAID-Controller.
- Neuer
epic-Treiber
für SMC-83C170-Ethernetadapter.
- Neuer
ichwdt-Treiber
für ,Intel 6300ESB ICH watchdog timer'.
- Neuer
pcn-Treiber
für die AMD-Am79c97x- (PCnet) Ethernetadapter.
- Neuer
safte-Treiber
für ,SCSI Accessed Fault-Tolerant Enclosures' und ein neugeschriebener
ses-Treiber
für ,SCSI Enclosure Services'; beide erlauben das Überwachen über
sysctl
und
sensorsd.
- Neuer
ueagle-Treiber
für ,Analog Devices Eagle'-ADSL-Modems.
- Neuer
uipaq-Treiber
für iPAQ USB serial.
- Neuer
viasio-Treiber
für ,VIA VT1211 LPC Super I/O'-Hardwaresensoren.
- Neuer
zaudio-Treiber
für den eingebauten Zaurus-Audio-CODEC.
- Verbesserter
com-Treiber
für serielle Schnittstellen auf PCMCIA-Karten, wie zum Beispiel
,cellular modems' auf dem Zaurus.
- Verbesserte Unterstützung für viele
umass-Geräte.
- Aktualisierter Treiber von X.Org für die
Intel-i810-Familie
der Grafikchipsätze, einschließlich Unterstützung für den externen
VGA-Ausgang von Laptops.
- Neue Werkzeuge:
- bioctl(8),
ein RAID-Verwaltungsinterface.
- ipsecctl(8),
ein einfaches IPsec-Verwaltungswerkzeug.
- stat(1),
das den Dateistatus anzeigt, den es von
stat(2)
oder
lstat(2)
bezieht.
- hostapd(8),
ein ,wireless Host Access Point'-Daemon.
- ifstated(8),
ein Daemon, der den Status der Netzwerkinterfaces überwacht.
- watchdogd(8),
Gegenstück zu den
watchdog-Geräten.
- ztsscale(8),
ein Werkzeug, um den Zaurus-Touchscreen zu kalibrieren.
- xidle(1),
ein Werkzeug, um ein Programm unter X inaktiv auszuführen.
- gzsig(1),
erstellt und verifiziert kryptographische Signaturen, die in den
Header von gzip-Dateien eingesetzt wurden.
- sasyncd(8),
ein Daemon, der IPSec-SAs von ,failover'-Gateways synchronisiert.
- Neue Funktionalität:
-
mount_udf(8),
das UDF- (DVD) Dateisystemunterstützung bereitstellt.
- Netzwerkinterfacevereinigung unter der Verwendung des virtuellen
trunk(4)-Interfaces.
- Teilweise ,wide character'- und Lokalisierungsunterstützung in den
C- und C++-Bibliotheken.
- Die Sicherheitsfunktionalität von
wd(4)-Platten
wird deaktiviert, bevor sie eingehängt werden, damit ein feindseliger
Benutzer kein Passwort setzen kann, das dazu führen könnte, dass der
Inhalt der Platte nicht mehr gelesen werden kann.
- Auf der OpenBSD/sparc64-Plattform wurde
der Schutz vor Pufferüberlaufausnutzung namens StackGhost hinzugefügt.
-
zaudio(4)
ändert die ,mute'-Werte je nachdem, ob die Kopfhörer angeschlossen sind
oder nicht.
- Neue Funktionalität in
ospfd(8),
dem ,Open Shortest Path First'-Daemon:
- Das Verteilen von statischen, verbundenen und standardmäßigen Routen
ist für ospfd nun möglich.
- Alle relevanten Informationen können nun von ospfctl angezeigt
werden.
- Die Zusammenarbeit mit cisco und Extreme wurde verbessert.
- Unterstützung für das Verarbeiten und das Anzeigen von verarbeiteten
Konfigurationsdateien auf bgpd-ähnliche Weise.
- Unterstützung für kryptographische Authentifizierung wurde
hinzugefügt.
- Die ,Interface finite state machine' wurde überarbeitet, vor allem,
um die Zusammenarbeit zu verbessern.
- Die Geschwindigkeit der ,shortest path first'-Berechnung wurde
erhöht.
- Zahlreiche Fehler wurden während den letzten 6 Monaten gefunden und
behoben.
- Neue Funktionalität in
bgpd(8),
dem ,Border Gateway Protocol'-Daemon:
- Statische und verbundene Routen können von bgpd nun dynamisch
verteilen.
- Vollständige ,route label'-Unterstützung;
pf(4)
kann anhand der Informationen, die bgpd den Routen anhängt, filtern.
- Ein zusätzliches ,weight' pro Prefix wurde hinzugefügt, das genutzt
wird, um Prefixes mit gleicher AS-Pfadlänge zu berechnen.
- Neue Routenentscheidung, die mit rde med compare always
eingestellt werden kann, die bgpd dazu zwingt, die
MED unabhängig von der Peer-AS zu vergleichen.
- IPv6-Unterstützung.
- Verschiedene Verbesserungen und Quelltextaufräumung:
- malloc(3)
wurde umgeschrieben, sodass der Systemaufruf
mmap(2)
genutzt wird, was dazu führt, dass nicht vorhersehbare
Adresszuweisungen und ,guard pages' möglich sind; diese helfen dabei,
heapbezogene Pufferüberläufe zu entdecken, und verschiedene
Angriffsarten zu verhindern.
- Der
libc(3)-Quelltext
wurde in ANSI C konvertiert.
- realpath(3)
kann nun in Threads genutzt werden.
- Verschiedene Pfadnamen-,races' und mögliche
Pufferverarbeitungsprobleme wurden in
pax(1)
behoben.
- Probleme mit der Signalweitergabe auf
OpenBSD/sparc und
OpenBSD/sparc64 wurden behoben.
- Die Zuverlässigkeit der Signalverarbeitung unter Verwendung von
Fließkommazahlen auf OpenBSD/i386 und
OpenBSD/macppc wurde verbessert.
- Die NFS-Schreibgeschwindigkeit wurde deutlich erhöht.
- Maßnahmen gegen etliche ,blind ICMP'-Angriffe wurden implementiert.
- OpenSSH 4.2:
- Eine neue Kompressionsmethode wurde hinzugefügt, die den Start der
zlib-Komprimierung verzögert, bis der Benutzer sich erfolgreich
angemeldet hat. Die neue Methode (,Compression delayed') ist
standardmäßig im Server aktiv und eliminiert somit das Risiko, dass
eine zlib-Anfälligkeit von unauthorisierten Benutzern ausgenutzt
werden könnte, um in den Server einzudringen.
- Unterstützung für den verbesserten arcfour-Cipher aus
draft-harris-ssh-arcfour-fixes-02 wurde hinzugefügt. Dies
verbessert die Resistenz des Ciphers gegen eine Anzahl
Angriffe, indem frühe Keystream-Ausgaben verworfen werden.
- Viele Verbesserungen im ,connection multiplexing', einschließlich
einem neuen opportunistischem ,multiplexing'-Modus, der das
automatische Nutzen von reinen Verbindungen hervorruft, wenn das
,multiplexing' fehlschlägt; ebenfalls Unterstützung für
,multiplexed' X11- und Agentweiterleitung hinzugefügt.
- Viele weitere Fehlerkorrekturen und Verbesserungen, die in der
Releaseankündigung
beschrieben werden.
- Mehr als 3200 Portierungen, 3000 fertige Pakete und verbesserte Werkzeuge
für die Pakete.
- Wie üblich viele Verbesserungen in den Handbuchseiten und anderer
Dokumentation.
- Im System enthalten sind die folgenden großen Komponenten von
externen Anbietern:
- X.Org 6.8.2 (+ Korrekturroutinen, i386 enthält auch die XFree86-3.3.6-Server
(+ Korrekturroutinen) für alte Chipsätze, die nicht von X.Org unterstützt werden)
- GCC 2.95.3
(+ Korrekturroutinen) und 3.3.5
(+ Korrekturroutinen)
- Perl 5.8.6 (+ Korrekturroutinen)
- Apache 1.3.29, mod_ssl 2.8.16, DSO-Unterstützung (+ Korrekturroutinen)
- OpenSSL 0.9.7g (+ Korrekturroutinen)
- Groff 1.15
- Sendmail 8.13.4, mit libmilter
- Bind 9.3.1 (+ Korrekturroutinen)
- Lynx 2.8.5rel.2 mit HTTPS- und IPv6-Unterstützung (+ Korrekturroutinen)
- Sudo 1.6.8p9
- Ncurses 5.2
- Latest KAME IPv6
- Heimdal 0.6.3 (+ Korrekturroutinen)
- Arla 0.35.7
- Binutils 2.15 (+ Korrekturroutinen)
- Gdb 6.3
Wie man installiert
Es folgen Anweisungen, die du auf einem Zettel hättest, wenn du ein
CD-ROM-Set gekauft hättest, statt eine alternative Form der Installation
zu wählen. Die Anweisungen für eine Installation per FTP (oder einen
anderen Weg) sind sehr ähnlich; die CD-ROM-Anweisungen wurden intakt
belassen, sodass du sehen kannst, um wie viel einfacher es gewesen
wäre, wenn du stattdessen ein CD-Set gekauft hättest.
Bitte lies die folgenden Dateien auf den drei CD-ROMs oder auf einem
FTP-Spiegelserver für ausführliche Details, wie du OpenBSD 3.8 auf deiner
Maschine installierst:
- CD1:3.8/i386/INSTALL.i386
- CD1:3.8/vax/INSTALL.vax
- CD2:3.8/amd64/INSTALL.amd64
- CD2:3.8/macppc/INSTALL.macppc
- CD3:3.8/sparc/INSTALL.sparc
- CD3:3.8/sparc64/INSTALL.sparc64
- FTP:.../OpenBSD/3.8/alpha/INSTALL.alpha
- FTP:.../OpenBSD/3.8/cats/INSTALL.cats
- FTP:.../OpenBSD/3.8/hp300/INSTALL.hp300
- FTP:.../OpenBSD/3.8/hppa/INSTALL.hppa
- FTP:.../OpenBSD/3.8/luna88k/INSTALL.luna88k
- FTP:.../OpenBSD/3.8/mac68k/INSTALL.mac68k
- FTP:.../OpenBSD/3.8/mvme68k/INSTALL.mvme68k
- FTP:.../OpenBSD/3.8/mvme88k/INSTALL.mvme88k
- FTP:.../OpenBSD/3.8/sgi/INSTALL.sgi
- FTP:.../OpenBSD/3.8/zaurus/INSTALL.zaurus
Kurzinformation über die Installation für Leute, die bereits mit OpenBSD
und dem Kommando ,disklabel -E' vertraut sind. Wenn du bei der
Installation von OpenBSD nicht weiter weißt, dann lies die entsprechende
INSTALL.*-Datei, die oben aufgelistet ist!
OpenBSD/i386:
Spiele mit deinen BIOS-Optionen herum, um das Booten von CD zu
aktivieren. Das OpenBSD/i386-Release befindet sich auf CD1. Wenn dein
BIOS das Booten von CD nicht unterstützt, brauchst du eine Bootdiskette,
mit der du dann installieren kannst. Um eine solche zu erstellen,
schreibe CD1:3.8/i386/floppy38.fs auf eine Diskette und boote vom
Diskettenlaufwerk.
Für eine breitere Unterstützung an SCSI-Controllern benutze stattdessen
CD1:3.8/i386/floppyB38.fs oder aber
CD1:3.8/i386/floppyC38.fs für bessere Laptopunterstützung.
Wenn du weder von einer CD noch von Diskette booten kannst, kannst du
per Netzwerk installieren, indem du PXE benutzt, wie es in INSTALL.i386
beschrieben ist.
Wenn du OpenBSD neben anderen Betriebssystemen betreiben willst,
solltest du unbedingt das Dokument INSTALL.i386 lesen.
Um eine Bootdiskette unter MS-DOS zu erstellen, benutze das Programm
,rawrite', das du unter CD1:/3.8/tools/rawrite.exe finden kannst.
Um eine Bootdiskette unter einem Unix-Betriebssystem zu erstellen,
benutze das Programm
dd(1). Es folgt ein Beispielaufruf für
dd(1),
wobei das Device ,floppy', ,rfd0c' oder ,rfd0a' sein könnte.
# dd if=<file> of=/dev/<device> bs=32k
Stelle sicher, dass du ordentlich formatierte und funktionierende
Disketten OHNE DEFEKTE BLÖCKE verwendest oder deine Installation wird
höchstwahrscheinlich fehlschlagen. Für mehr Informationen über das
Erstellen einer Bootdiskette oder über das Installieren von OpenBSD/i386
sieh dir bitte FAQ 4.3.1 an.
OpenBSD/vax:
Boote über das Netzwerk per mopbooting wie in INSTALL.vax beschrieben.
OpenBSD/amd64:
Das 3.8er Release von OpenBSD/amd64 befindet sich auf CD2. Boote von der
CD, um die Installation zu starten - du musst möglicherweise deine
BIOS-Einstellungen vorher anpassen.
Wenn du nicht von CD booten kannst, kannst du eine Bootdiskette
generieren, mit der installiert werden kann. Um das zu tun, schreibe
CD2:3.8/amd64/floppy38.fs auf eine Diskette und boote dann vom
Diskettenlaufwerk.
Wenn du weder von CD noch von Diskette booten kannst, kannst du über das
Netzwerk per PXE installieren, wie im INSTALL.amd64-Dokument beschrieben.
Wenn du vorhast, OpenBSD neben einem anderen Betriebssystem zu booten,
solltest du INSTALL.amd64 lesen.
OpenBSD/macppc:
Lege die CD2 in dein CD-ROM-Laufwerk und drücke die Taste C
während des Einschaltens bis der Bildschirm angeht und
OpenBSD/macppc boot anzeigt.
Alternativ kannst du am ,Open Firmware'-Prompt boot cd:,ofwboot
/3.8/macppc/bsd.rd eingeben.
OpenBSD/sparc:
Das 3.8er Release von OpenBSD/sparc befindet sich auf CD3. Um von dieser
CD zu booten, kannst du einen der beiden unten stehenden Befehle
benutzen - je nach der Version deines ROMs.
ok boot cdrom 3.8/sparc/bsd.rd
oder
> b sd(0,6,0)3.8/sparc/bsd.rd
Wenn dein SPARC-System kein CD-Laufwerk hat, kannst du alternativ von
Diskette booten. Um das zu tun, schreibe
CD3:3.8/sparc/floppy38.fs auf eine Diskette. Für mehr
Informationen siehe auch
FAQ 4.3.1. Um von einer
Diskette zu booten, kannst du einen der beiden unten stehenden Befehle
benutzen - je nach der Version deines ROMs.
ok boot floppy
oder
> b fd()
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte Diskette OHNE DEFEKTE
BLÖCKE benutzt oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich
fehlschlagen.
Wenn dein SPARC-System weder ein Disketten- noch ein CD-Laufwerk hat,
kannst du entweder ein bootbares Streamerband bereit machen oder über
das Netzwerk installieren, wie im INSTALL.sparc-Dokument erklärt.
OpenBSD/sparc64:
Lege die CD3 in dein CD-ROM-Laufwerk und gib boot cdrom ein.
Wenn das nicht klappt oder du kein CD-ROM-Laufwerk hast, kannst du
CD3:3.8/sparc64/floppy38.fs oder
CD3:3.8/sparc64/floppyB38.fs (abhängig von deiner Maschine) auf
eine Diskette schreiben und diese mit boot floppy booten.
Greife auf INSTALL.sparc64 zurück, wenn du weitere Details brauchst.
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte Diskette OHNE DEFEKTE
BLÖCKE benutzt oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich
fehlschlagen.
Du kannst auch CD3:3.8/sparc64/miniroot38.fs auf die
Swap-Partition der Platte schreiben und mit boot disk:b booten.
Wenn nichts davon funktioniert, kannst du auch über das Netz booten, wie
in INSTALL.sparc64 beschrieben.
OpenBSD/alpha:
Schreibe FTP:3.8/alpha/floppy38.fs oder
FTP:3.8/alpha/floppyB38.fs (abhängig von deiner Maschine) auf
eine Diskette und gib boot dva0 ein. Halte dich an die
Anweisungen in INSTALL.alpha für mehr Details.
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte Diskette OHNE
DEFEKTE BLÖCKE benutzt oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich
fehlschlagen.
OpenBSD/cats:
Nach dem Aktualisieren der Firmware auf mindestens ABLE 1.95 wenn nötig,
boote FTP:3.8/cats/bsd.rd von einem von ABLE unterstütztem
Gerät (wie von einer CD-ROM oder einer existierenden FFS- oder
EXT2FS-Partition).
OpenBSD/hp300:
Boote über das Netzwerk, indem du die Anweisungen in INSTALL.hp300
befolgst.
OpenBSD/hppa:
Boote über das Netzwerk, indem du die Anweisungen in INSTALL.hppa oder
von der hppa-Plattformseite befolgst.
OpenBSD/luna88k:
Kopiere bsd.rd auf eine Mach- oder UniOS-Partition und boote sie vom
PROM. Alternativ dazu kannst du ein bootbares Band erzeugen und davon
booten. Die Anweisungen in INSTALL.luna88k enthalten mehr Details.
OpenBSD/mac68k:
Boote MacOS wie immer und entpacke das Tool BSD/Mac68k-Booter
für die Mac-Seite von FTP:3.8/mac68k/utils auf deine Festplatte.
Konfiguriere den BSD/Mac68k-Booter mit dem Ort deines bsd.rd-Kernels
und boote den Installer. Greife auf die Anweisungen in INSTALL.mac68k
für weitere Details zurück.
OpenBSD/mvme68k:
Du kannst ein bootbares Installationsband erstellen oder über das
Netz booten.
Der Netzwerkboot erfordert eine MVME68K-BUG-Version, die die
NIOT- und NBO-Debuggerkommandos unterstützt. Befolge die
Anweisungen in INSTALL.mvme68k für mehr Details.
OpenBSD/mvme88k:
Du kannst ein bootbares Installationsband erstellen oder über das
Netz booten.
Der Netzwerkboot erfordert eine MVME88K-BUG-Version, die die
NIOT- und NBO-Debuggerkommandos unterstützt. Befolge die
Anweisungen in INSTALL.mvme88k für mehr Details.
OpenBSD/sgi:
Brenne cd38.iso auf eine CD-R, lege sie in das CD-Laufwerk deiner
Maschine ein und wähle Install System Software vom
Systemverwaltungsmenü aus.
Wenn deine Maschine kein CD-Laufwerk hat, kannst du einen
DHCP/tftp-Netzwerkserver einrichten und unter Verwendung von
,bootp()/bsd.rd' booten. Greife auf die Anweisungen in INSTALL.sgi für
weitere Details zurück.
OpenBSD/zaurus:
Verwende den unter Linux eingebauten grafischen ,ipkg installer',
installiere das openbsd38_arm.ipk-Paket. Starte neu und führe es
aus. Lies INSTALL.zaurus für ein paar wichtige Details.
Anmerkungen zum Quelltext:
Die Datei src.tar.gz enthält ein Quelltextarchiv, das ab /usr/src
beginnt. Diese Datei enthält bis auf die Kernelquellen, die sich in
einer separaten Datei befinden, alles, was man braucht. Um es zu
entpacken:
# mkdir -p /usr/src
# cd /usr/src
# tar xvfz /tmp/src.tar.gz
Die Datei sys.tar.gz enthält ein Quelltextarchiv, das ab /usr/src/sys
beginnt. Diese Datei enthält alle Kernelquellen, die man benötigt, um
einen neuen Kernel zu erzeugen. Um es zu entpacken:
# mkdir -p /usr/src/sys
# cd /usr/src
# tar xvfz /tmp/srcsys.tar.gz
Beide Bäume zusammen ergeben eine reguläre CVS-Arbeitskopie. Durch
Benutzen dieser Bäume ist es möglich, einen Vorsprung beim Benutzen
der AnonCVS-Server zu bekommen, wie es hier
beschrieben wird. Das Verwenden dieser Dateien hat ein viel schnelleres
CVS-,update' zur Folge, als wenn man den Quelltextbaum komplett neu erzeugen
müsste.
Wie man aktualisiert
Wenn du bereits ein OpenBSD-3.7-System hast und keine Neuinstallation
machen willst, kannst du die
Upgradeanleitung benutzen,
die Anweisungen und Tipps dazu enthält.
Portierungsbaum
Mitgeliefert wird auch ein Archiv des Portierungsbaums.
Um es zu entpacken:
# cd /usr
# tar xvfz /tmp/ports.tar.gz
# cd ports
Das Unterverzeichnis ports/ ist eine Arbeitskopie des Portierungsbaums
von OpenBSD.
Lies am besten die Portierungs-Seite, wenn du
noch nichts über Portierungen weißt.
Dieser Text ist keine Anleitung, wie man die Portierungen benutzt, sondern nur
dazu da, um den Leuten den Einstieg in das OpenBSD-Portierungssystem zu ermöglichen.
Das Verzeichnis ports/ stellt eine CVS-Arbeitskopie
(siehe in der Handbuchseite von
cvs(1) nach, wenn du mit CVS nicht vertraut bist) unserer Portierungen dar.
Wie unser kompletter Quelltextbaum ist auch unser Portierungsbaum über anoncvs
verfügbar. Um ihn also auf dem Laufenden zu halten, musst du den
Verzeichnisbaum ports/ auf einem schreibbaren Medium haben und den
Baum mit diesem Kommando aktualisieren:
# cd [portsdir]/; cvs -d anoncvs@server.openbsd.org:/cvs update -Pd -rOPENBSD_3_8
[Selbstverständlich musst du die Namen des lokalen Verzeichnisses und
des Servers mit den Namen deiner lokalen Portierungs-Kollektion und eines
Anoncvs-Servers in deiner Nähe austauschen.]
Denk daran, dass die meisten Portierungen über ftp als fertige Pakete
erhältlich sind. Aktualisierte Pakete für 3.8 werden verfügbar
gemacht, sobald Probleme bekannt sind.
Falls du gerne eine weitere Portierung sehen willst, mithelfen willst oder
einfach mehr erfahren willst, solltest du die Mailingliste
ports@openbsd.org abonnieren.
www@openbsd.org
$OpenBSD: 38.html,v 1.19 2012/04/19 23:56:49 ajacoutot Exp $