Das OpenBSD-Release 3.6:
Am 1. November 2004 veröffentlicht
Copyright 1997 - 2004, Theo de Raadt.
ISBN 0-9731791-4-7
3.6-Lied: ,Pond-erosa Puff (live)'
Was es Neues gibt
Wie man installiert
Wie man aktualisiert
Wie man den Portierungsbaum benutzt
Ein CD-Set bestellen
Um die Dateien von diesem Release zu beziehen:
- Bestelle eine CD-ROM über unser
Bestellsystem.
- Sieh dir die Informationen auf der FTP-Seite
an, wenn du eine Liste der Spiegelserver sehen willst.
- Geh in das Verzeichnis pub/OpenBSD/3.6/
auf einem der Spiegelserver.
- Überfliege den Rest dieser Seite.
- Schau dir die 3.6-Errataseite an, um
eine Liste an Bugs und Workarounds zu erhalten.
- Lies dir das
detaillierte Protokoll der
Änderungen zwischen dem 3.5- und dem 3.6-Release durch.
Hinweis: Alle anwendbaren Copyrights und Danksagungen
können in den jeweiligen Quelltextdateien in den Dateien src.tar.gz,
sys.tar.gz und XF4.tar.gz gefunden werden, oder auch in den Dateien,
die über ports.tar.gz geholt werden. Die Distributionsdateien, die
benötigt werden, um die Pakete aus der Datei ports.tar.gz zu erzeugen,
sind aus Platzgründen nicht auf den CD-ROMs enthalten.
Was es Neues gibt
Dies ist eine unvollständige Liste an neuen Funktionalitäten und
Teilsystemen, die in OpenBSD 3.6 integriert wurden. Eine vollständige
Liste findet sich im Changelog, das zu 3.6
führt.
- Neue Plattform:
- OpenBSD/luna88k
Das Ergebnis der Bemühungen um einer Erweiterung der mvme88k-Portierung
durch die Unterstützung von Omrons Reihe 88100-basierter
Workstations.
- SMP-Unterstützung von OpenBSD/i386- und OpenBSD/amd64-Plattformen.
- Neue Funktionalität:
- Eine aufgeräumter
DHCP-Server-
und
-Client-Implementation,
jetzt mit Privilegientrennung und sicheren Standardeinstellungen.
- Ein neuer
NTP-Daemon,
der von Grund auf neu geschrieben wurde und die Wünsche der
meisten NTP-Anwender zufriedenstellen sollte.
- pfctl(8)
bietet jetzt einen rules optimizer, um die Geschwindigkeit beim
Filtern noch zu erhöhen.
- Der Paketfilter
pf(4)
unterstützt jetzt verschachtelte Anker.
- tcpdrop(8),
ein Befehl, um TCP-Verbindungen zu beenden.
- Die NMBCLUSTERS-Option wurde durch ein sysctl mit - auf den meisten
Plattformen höheren - Standardwerten ersetzt.
- Unterstützung für cksum (drei Varianten), md4, sha256, sha384 und
sha512 im
md5(1)-Befehl.
- Memory-Dateisysteme, die vom
mount_mfs(8)-Befehl
erzeugt wurden, können jetzt direkt nach dem Erzeugen befüllt werden.
- Neuer
hotplugd(8)-Daemon
und
hotplug(4)-Device,
die auf ein neu angeschlossenes Gerät warten.
- isakmpd(8)
unterstützt jetzt NAT-traversal und ,Dead Peer Detection' (RFC 3706).
- strtonum(3)
wurde hinzugefügt.
- Auf der OpenBSD/sparc-Plattform ist die
,Buffer Overflow Exploit Protection'-Methode StackGhost hinzugekommen.
- Ein generisches IEEE-802.11-Framework wurde ebenso hinzugefügt.
- Verbesserte Hardwareunterstützung, die Folgendes umfasst:
- Sangoma-T1- und -E1-Karten
(san(4)).
- Jumbo-Frames funktionieren nun auf
em(4)-,
sk(4)-
und
ti(4)-Adaptern
zuverlässig.
- USB-2.0-
(ehci(4))
Controller.
- AIC79xx-basierte Ultra320-SCSI-Adapter wie der Adaptec 29320 und
39320
(ahd(4)).
- Der i386- und amd64-CD-Bootloaderquelltext emuliert nun keine
Diskette mehr, was die Chance auf ein erfolgreiches Booten auf
neueren Maschinen erhöht.
- Neuer
atw(4)-Treiber
für ADMtek ADM8211 802.11b Wireless Adapter.
- Neuer
axe(4)-Treiber
für ASIX Electronics AX88172 USB Ethernet Adapter.
- Neuer
cdce(4)-Treiber
für Ethernet-über-USB-Bridges.
- Neuer
ichpcib(4)-Treiber
für Intel-ICHx/ICHx-M-LPC-PCI-ISA-Bridges.
- Neuer
gscpcib(4)-Treiber
für National-Semiconductor-Geode-SC1100-PCI-ISA-Bridges.
- Neuer iic(4)-Treiber
für Inter-IC- (I2C) Master/Slave-Busse.
- Neuer lmtemp(4)-Treiber
für National-Semiconductor-LM75/LM77-Temperatursensoren.
- Neuer
gscsio(4)-Treiber
für National-Semiconductor-Geode-SC1100-Super-I/O-Chips.
- Neuer gpio(4)
Treiber und zugehöriges
gpioctl(8)-Werkzeug
für die Unterstützung von ,General Purpose Input/Output'.
- Neuer mediabay(4)-macppc-Treiber
für den ATA33-HD-Controller und die removable-CD.
- Neuer
re(4)-Treiber
für Realtek-8169/8169S/8110S-PCI-Ethernetadapter.
- hw.setperf sysctl für PowerNow in AMD-K6- und -K7-Prozessoren.
- Neue Funktionalität für den bgpd(8),
den ,Border Gateway Protocol'-Daemon:
- Verbesserungen in der Kernelspeicherverwaltung ermöglichen es nun,
die gesamte systemweite Routing-Tabelle im Speicher zu behalten, ohne
etwas anzupassen oder zu optimieren.
- Unterstützung für das Hinzufügen von empfangenen Präfixes zu einer
pf(4)-Tabelle.
- Unterstützung für IPsec, sowohl mit IKE als auch manueller Schlüsselverwaltung.
- Unterstützung für das Setzen von ,BGP communities' (RFC1997) bei
sowohl ein- als auch ausgehenden UPDATES.
- Unterstützung für ,NOPEER community' (RFC3765).
- Teilweise Unterstützung für die ,RFC2858 Multiprotocol
Capabilities', bisher wird nur IPv4-unicast verbreitet.
- Unterstützung für ,Route Reflection' (RFC2796).
- Unterstützung für ,dynamic network announcements'.
- Unterstützung für ,Route Refresh Capability' (RFC2918).
- Verbesserte Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit von NFS.
- Shared Librarys und gcc 3.3.2 auf der
OpenBSD/hppa-Portierung.
- Privilegientrennung oder -abgabe bei folgenden Programmen:
- Mehr als 2700 Portierung und 2500 fertige Pakete.
- Viele Verbesserungen der Sicherheit und Zuverlässigkeit (siehe auch
die roten Einträge im
vollständigen Changelog).
- Wie üblich viele Verbesserungen in den Handbuchseiten und anderer
Dokumentation.
- OpenSSH 3.9:
-
sshd(8)
führt sich erneut selbst aus, nachdem eine neue Verbindung akzeptiert
wurde. Diese Sicherheitsmaßnahme stellt sicher, dass alle
Zufallsmaßnahmen, die zur Laufzeit durchgeführt werden, auch auf dem
neuen Prozess ausgeführt werden und für die Laufzeit dieses Prozesses
gelten. Das schließt mmap- und malloc-Mappings, die Adressierung von
Shared Librarys, die Reihenfolge im Shared-Library-Mapping,
ProPolice und StackGhost-Cookies auf Architekturen ein, die solche Dinge
unterstützen.
- Ausgewählte Umgebungsvariablen können nun zwischen
Client und dem Server übergeben werden.
- ,Session multiplexing': eine einzelne ssh-Verbindung kann jetzt
mehrere Login/Kommando/Dateiübertragungs-Sitzungen beinhalten.
- Im System enthalten sind die folgenden großen Komponenten von
externen Anbietern:
- XFree86 4.4.0 (+ Korrekturroutinen, i386 enthält auch die
3.3.6-Server (+ Korrekturroutinen) für die Unterstützung älterer Chipsätze, die
von 4.4 nicht mehr unterstützt werden)
- GCC 2.95.3
(+ Korrekturroutinen) und 3.3.2
(+ Korrekturroutinen)
- Perl 5.8.5 (+ Korrekturroutinen)
- Apache 1.3.29, mod_ssl 2.8.16, DSO-Unterstützung (+ Korrekturroutinen)
- OpenSSL 0.9.7d (+ Korrekturroutinen)
- Groff 1.15
- Sendmail 8.13.0 mit libmilter
- Bind 9.2.3 (+ Korrekturroutinen)
- Lynx 2.8.5rel.2 mit HTTPS- und IPv6-Unterstützung (+ Korrekturroutinen)
- Sudo 1.6.7p5
- Ncurses 5.2
- Neuestes KAME IPv6
- Heimdal 0.6rc1 (+ Korrekturroutinen)
- Arla 0.35.7
- Binutils 2.14
- Gdb 6.1
Wie man installiert
Es folgen Anweisungen, die du auf einem Zettel hättest, wenn du ein
CD-ROM-Set gekauft hättest, statt eine alternative Form der Installation
zu wählen. Die Anweisungen für eine Installation per FTP (oder einen
anderen Weg) sind sehr ähnlich; die CD-ROM-Anweisungen wurden intakt
belassen, sodass du sehen kannst, um wie viel einfacher es gewesen
wäre, wenn du stattdessen ein CD-Set gekauft hättest.
Bitte lies die folgenden Dateien auf den drei CD-ROMs oder auf einem
FTP-Spiegelserver für ausführliche Details, wie du OpenBSD 3.6 auf deiner
Maschine installierst:
- CD1:3.6/i386/INSTALL.i386
- CD1:3.6/vax/INSTALL.vax
- CD2:3.6/amd64/INSTALL.amd64
- CD2:3.6/macppc/INSTALL.macppc
- CD3:3.6/sparc/INSTALL.sparc
- CD3:3.6/sparc64/INSTALL.sparc64
- FTP:.../OpenBSD/3.6/alpha/INSTALL.alpha
- FTP:.../OpenBSD/3.6/cats/INSTALL.cats
- FTP:.../OpenBSD/3.6/hp300/INSTALL.hp300
- FTP:.../OpenBSD/3.6/hppa/INSTALL.hppa
- FTP:.../OpenBSD/3.6/luna88k/INSTALL.luna88k
- FTP:.../OpenBSD/3.6/mac68k/INSTALL.mac68k
- FTP:.../OpenBSD/3.6/mvme68k/INSTALL.mvme68k
- FTP:.../OpenBSD/3.6/mvme88k/INSTALL.mvme88k
Kurzinformation über die Installation für Leute, die bereits mit OpenBSD
und dem Kommando ,disklabel -E' vertraut sind. Wenn du bei der
Installation von OpenBSD nicht weiter weißt, dann lies die entsprechende
INSTALL.*-Datei, die oben aufgelistet ist!
OpenBSD/i386:
Spiele mit deinen BIOS-Optionen herum, um das Booten von CD zu
aktivieren. Das OpenBSD/i386-Release befindet sich auf CD1. Wenn dein
BIOS das Booten von CD nicht unterstützt, brauchst du eine Bootdiskette,
mit der du dann installieren kannst. Um eine solche zu erstellen,
schreibe CD1:3.6/i386/floppy36.fs auf eine Diskette und boote vom
Diskettenlaufwerk.
Für eine breitere Unterstützung an SCSI-Controllern benutze stattdessen
CD1:3.6/i386/floppyB36.fs oder aber
CD1:3.6/i386/floppyC36.fs für bessere Laptopunterstützung.
Wenn du weder von einer CD noch von Diskette booten kannst, kannst du
per Netzwerk installieren, indem du PXE benutzt, wie es in INSTALL.i386
beschrieben ist.
Wenn du OpenBSD neben anderen Betriebssystemen betreiben willst,
solltest du unbedingt das Dokument INSTALL.i386 lesen.
Um eine Bootdiskette unter MS-DOS zu erstellen, benutze das Programm
,rawrite', das du unter CD1:/3.6/tools/rawrite.exe finden kannst.
Um eine Bootdiskette unter einem Unix-Betriebssystem zu erstellen,
benutze das Programm
dd(1). Es folgt ein Beispielaufruf für
dd(1),
wobei das Device ,floppy', ,rfd0c' oder ,rfd0a' sein könnte.
# dd if=<file> of=/dev/<device> bs=32k
Stelle sicher, dass du ordentlich formatierte und funktionierende
Disketten OHNE DEFEKTE BLÖCKE verwendest oder deine Installation wird
höchstwahrscheinlich fehlschlagen. Für mehr Informationen über das
Erstellen einer Bootdiskette oder über das Installieren von OpenBSD/i386
sieh dir bitte FAQ4.1 an.
OpenBSD/vax:
Boote über das Netzwerk per mopbooting wie in INSTALL.vax beschrieben.
OpenBSD/amd64:
Das 3.6er Release von OpenBSD/amd64 befindet sich auf CD2. Boote von der
CD, um die Installation zu starten - du musst möglicherweise deine
BIOS-Einstellungen vorher anpassen.
Wenn du nicht von CD booten kannst, kannst du eine Bootdiskette
generieren, mit der installiert werden kann. Um das zu tun, schreibe
CD2:3.6/amd64/floppy36.fs auf eine Diskette und boote dann vom
Diskettenlaufwerk.
Wenn du weder von CD noch von Diskette booten kannst, kannst du über das
Netzwerk per PXE installieren, wie im INSTALL.amd64-Dokument beschrieben.
Wenn du vorhast, OpenBSD neben einem anderen Betriebssystem zu booten,
solltest du INSTALL.amd64 lesen.
OpenBSD/macppc:
Lege die CD2 in dein CD-ROM-Laufwerk und drücke die Taste C
während des Einschaltens bis der Bildschirm angeht und
OpenBSD/macppc boot anzeigt.
Alternativ kannst du am ,Open Firmware'-Prompt boot cd:,ofwboot
/3.6/macppc/bsd.rd eingeben.
OpenBSD/sparc:
Das 3.6er Release von OpenBSD/sparc befindet sich auf CD3. Um von dieser
CD zu booten, kannst du einen der beiden unten stehenden Befehle
benutzen - je nach der Version deines ROMs.
ok boot cdrom 3.6/sparc/bsd.rd
oder
> b sd(0,6,0)3.6/sparc/bsd.rd
Wenn dein SPARC-System kein CD-Laufwerk hat, kannst du alternativ von
Diskette booten. Um das zu tun, schreibe
CD3:3.6/sparc/floppy36.fs auf eine Diskette. Für mehr
Informationen siehe auch
FAQ4.1. Um von einer Diskette
zu booten, kannst du einen der beiden unten stehenden Befehle benutzen -
je nach der Version deines ROMs.
ok boot floppy
oder
> boot fd()
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte Diskette OHNE DEFEKTE
BLÖCKE benutzt oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich
fehlschlagen.
Wenn dein SPARC-System weder ein Disketten- noch ein CD-Laufwerk hat,
kannst du entweder ein bootbares Streamerband bereit machen oder über
das Netzwerk installieren, wie im INSTALL.sparc-Dokument erklärt.
OpenBSD/sparc64:
Lege die CD3 in dein CD-ROM-Laufwerk und gib boot cdrom ein.
Wenn das nicht klappt oder du kein CD-ROM-Laufwerk hast, kannst du
CD3:3.6/sparc64/floppy36.fs auf eine Diskette schreiben und diese
mit boot floppy booten.
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte Diskette OHNE DEFEKTE
BLÖCKE benutzt oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich
fehlschlagen.
Du kannst auch CD3:3.6/sparc64/miniroot36.fs auf die
Swap-Partition der Platte schreiben und mit boot disk:b booten.
Wenn nichts davon funktioniert, kannst du auch über das Netz booten, wie
in INSTALL.sparc64 beschrieben.
OpenBSD/alpha:
Schreibe FTP:3.6/alpha/floppy36.fs oder
FTP:3.6/alpha/floppyB36.fs (abhängig von deiner Maschine) auf
eine Diskette und gib boot dva0 ein. Halte dich an die
Anweisungen in INSTALL.alpha für mehr Details.
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte Diskette OHNE
DEFEKTE BLÖCKE benutzt oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich
fehlschlagen.
OpenBSD/cats:
Nach dem Aktualisieren der Firmware auf mindestens ABLE 1.95 wenn nötig,
boote FTP:3.6/cats/bsd.rd von einem von ABLE unterstütztem
Gerät (wie von einer CD-ROM oder einer existierenden FFS- oder
EXT2FS-Partition).
OpenBSD/hp300:
Boote über das Netzwerk, indem du die Anweisungen in INSTALL.hp300
befolgst.
OpenBSD/hppa:
Boote über das Netzwerk, indem du die Anweisungen in INSTALL.hppa oder
von der hppa-Plattformseite befolgst.
OpenBSD/luna88k:
Kopiere bsd.rd auf eine Mach- oder UniOS-Partition und boote sie vom
PROM. Alternativ dazu kannst du ein bootbares Band erzeugen und davon
booten. Die Anweisungen in INSTALL.luna88k enthalten mehr Details.
OpenBSD/mac68k:
Boote MacOS wie immer und partitioniere deine Festplatte mit den
passenden A/UX-Konfigurationen. Dann extrahiere die Tools für die
Mac-Seite von FTP:3.6/mac68k/utils auf deine Festplatte. Starte
Mkfs, um deine Dateisysteme auf der A/UX-Partition zu erstellen, die du
gerade angelegt hast. Benutze dann den BSD/Mac68k-Installer, um alle
Sets von FTP:3.6/mac68k/ auf deine Partitionen zu kopieren.
Schließlich kannst du den BSD/Mac68k-Booter mit dem Ort deines Kernels
konfigurieren und das System booten.
OpenBSD/mvme68k:
Du kannst ein bootbares Installationsband erstellen oder über das
Netz booten.
Der Netzwerkboot erfordert eine MVME68K-BUG-Version, die die
NIOT- und NBO-Debuggerkommandos unterstützt. Befolge die
Anweisungen in INSTALL.mvme68k für mehr Details.
OpenBSD/mvme88k:
Du kannst ein bootbares Installationsband erstellen oder über das
Netz booten.
Der Netzwerkboot erfordert eine MVME88K-BUG-Version, die die
NIOT- und NBO-Debuggerkommandos unterstützt. Befolge die
Anweisungen in INSTALL.mvme88k für mehr Details.
Anmerkungen zum Quelltext:
Die Datei src.tar.gz enthält ein Quelltextarchiv, das ab /usr/src
beginnt. Diese Datei enthält bis auf die Kernelquellen, die sich in
einer separaten Datei befinden, alles, was man braucht. Um es zu
entpacken:
# mkdir -p /usr/src
# cd /usr/src
# tar xvfz /tmp/src.tar.gz
Die Datei sys.tar.gz enthält ein Quelltextarchiv, das ab /usr/src/sys
beginnt. Diese Datei enthält alle Kernelquellen, die man benötigt, um
einen neuen Kernel zu erzeugen. Um es zu entpacken:
# mkdir -p /usr/src/sys
# cd /usr/src
# tar xvfz /tmp/srcsys.tar.gz
Beide Bäume zusammen ergeben eine reguläre CVS-Arbeitskopie. Durch
Benutzen dieser Bäume ist es möglich, einen Vorsprung beim Benutzen
der AnonCVS-Server zu bekommen, wie es hier
beschrieben wird. Das Verwenden dieser Dateien hat ein viel schnelleres
CVS-,update' zur Folge, als wenn man den Quelltextbaum komplett neu erzeugen
müsste.
Wie man aktualisiert
Wenn du bereits ein OpenBSD-3.5-System hast und keine Neuinstallation
machen willst, kannst du die
Upgradeanleitung benutzen,
die Anweisungen und Tipps dazu enthält.
Portierungsbaum
Mitgeliefert wird auch ein Archiv des Portierungsbaums.
Um es zu entpacken:
# cd /usr
# tar xvfz /tmp/ports.tar.gz
# cd ports
Das Unterverzeichnis ports/ ist eine Arbeitskopie des Portierungsbaums
von OpenBSD.
Lies am besten die Portierungs-Seite, wenn du
noch nichts über Portierungen weißt.
Dieser Text ist keine Anleitung, wie man die Portierungen benutzt, sondern nur
dazu da, um den Leuten den Einstieg in das OpenBSD-Portierungssystem zu
ermöglichen.
Das Verzeichnis ports/ stellt eine CVS-Arbeitskopie
(siehe in der Handbuchseite von
cvs(1) nach, wenn du mit CVS nicht vertraut bist) unserer Portierungen dar.
Wie unser kompletter Quelltextbaum ist auch unser Portierungsbaum über anoncvs
verfügbar. Um ihn also auf dem Laufenden zu halten, musst du den
Verzeichnisbaum ports/ auf einem schreibbaren Medium haben und den
Baum mit diesem Kommando aktualisieren:
# cd [portsdir]/; cvs -d anoncvs@server.openbsd.org:/cvs update -Pd -rOPENBSD_3_6
[Selbstverständlich musst du die Namen des lokalen Verzeichnisses und
des Servers mit den Namen deiner lokalen Portierungs-Kollektion und eines
Anoncvs-Servers in deiner Nähe austauschen.]
Denk daran, dass die meisten Portierungen über ftp als fertige Pakete
erhältlich sind. Aktualisierte Pakete für 3.6 werden verfügbar
gemacht, sobald Probleme bekannt sind.
Falls du gerne einen weiteren Portierung sehen willst, mithelfen willst oder
einfach mehr erfahren willst, solltest du die Mailingliste
ports@openbsd.org abonnieren.
www@openbsd.org
$OpenBSD: 36.html,v 1.29 2012/04/19 23:56:49 ajacoutot Exp $