Am 1. Mai 2003 veröffentlicht
Copyright 1997 - 2003, Theo de Raadt.
ISBN 0-9731791-1-2
3.3-Lied: ,Puff the Barbarian'
Was es Neues gibt
Wie man installiert
Wie man den Portierungsbaum benutzt
Ein CD-Set bestellen
Hinweis: Alle anwendbaren Copyrights und Danksagungen können in den jeweiligen Quelltextdateien in den Dateien src.tar.gz, sys.tar.gz und XF4.tar.gz gefunden werden, oder auch in den Dateien, die über ports.tar.gz geholt werden. Die Distributionsdateien, die benötigt werden, um die Pakete aus der Datei ports.tar.gz zu erzeugen, sind aus Platzgründen nicht auf den CD-ROMs enthalten.
Dies ist eine unvollständige Liste an neuen Funktionalitäten und Teilsystemen, die in OpenBSD 3.3 integriert wurden. Eine vollständige Liste findet sich im Changelog, das zu 3.3 führt.
Es folgen Anweisungen, die du auf einem Zettel hättest, wenn du ein CD-ROM-Set gekauft hättest, statt eine alternative Form der Installation zu wählen. Die Anweisungen für eine Installation per FTP (oder einen anderen Weg) sind sehr ähnlich; die CD-ROM-Anweisungen wurden intakt belassen, sodass du sehen kannst, um wie viel einfacher es gewesen wäre, wenn du stattdessen ein CD-Set gekauft hättest.
Kurzinformation über die Installation für Leute, die bereits mit OpenBSD und dem Kommando ,disklabel -E' vertraut sind. Wenn du bei der Installation von OpenBSD nicht weiter weißt, dann lies die entsprechende INSTALL.*-Datei, die oben aufgelistet ist!
Für eine breitere Unterstützung an SCSI-Controllern benutze stattdessen CD1:3.3/i386/floppyB33.fs oder aber CD1:3.3/i386/floppyC33.fs für bessere Laptopunterstützung.
Wenn du OpenBSD neben anderen Betriebssystemen betreiben willst, solltest du unbedingt das Dokument INSTALL.i386 lesen.
Um eine Bootdiskette unter MS-DOS zu erstellen, benutze das Programm ,rawrite', das du unter CD:/3.3/tools/rawrite.exe finden kannst. Um eine Bootdiskette unter einem Unix-Betriebssystem zu erstellen, benutze das Programm dd(1). Es folgt ein Beispielaufruf für dd(1), wobei das Device ,floppy', ,rfd0c' oder ,rfd0a' sein könnte.
# dd if=<file> of=/dev/<device> bs=32k
Stelle sicher, dass du ordentlich formatierte und funktionierende Disketten OHNE DEFEKTE BLÖCKE verwendest oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich fehlschlagen. Für mehr Informationen über das Erstellen einer Bootdiskette oder über das Installieren von OpenBSD/i386 sieh dir bitte FAQ4.1 an.
Alternativ kannst du am ,Open Firmware'-Prompt boot cd:,ofwboot /3.3/macppc/bsd.rd eingeben.
> boot cdrom 3.3/sparc/bsd.rd oder > b sd(0,6,0)3.3/sparc/bsd.rd
Wenn deine Sparc kein CD-Laufwerk hat, kannst du alternativ von Diskette booten. Um das zu tun, schreibe ,CD3:3.3/sparc/floppy33.fs' auf eine Diskette. Für mehr Informationen siehe auch FAQ4.1. Um von einer Diskette zu booten, kannst du einen der beiden unten stehenden Befehle benutzen - je nach der Version deines ROMs.
> boot floppy oder > boot fd()
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte Diskette OHNE DEFEKTE BLÖCKE benutzt oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich fehlschlagen.
Wenn deine Sparc weder ein Disketten- noch ein CD-Laufwerk hat, kannst du entweder ein bootbares Streamerband bereit machen oder über das Netzwerk installieren, wie im INSTALL.sparc-Dokument erklärt.
Wenn das nicht klappt oder du kein CD-ROM-Laufwerk hast, kannst du
CD3:3.3/sparc64/floppy33.fs auf eine Diskette schreiben und diese
mit boot floppy booten.
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte Diskette OHNE DEFEKTE
BLÖCKE benutzt oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich
fehlschlagen.
Du kannst auch CD3:3.3/sparc64/miniroot33.fs auf die Swap-Partition der Platte schreiben und mit boot disk:b booten.
Wenn nichts davon funktioniert, kannst du auch über das Netz booten, wie in INSTALL.sparc64 beschrieben.
Schreibe FTP:3.3/alpha/floppy33.fs oder FTP:3.3/alpha/floppyB33.fs (abhängig von deiner Maschine) auf eine Diskette und gib boot dva0 ein. Halte dich an die Anweisungen in INSTALL.alpha für mehr Details.
Stelle sicher, dass du eine ordentlich formatierte Diskette OHNE DEFEKTE BLÖCKE benutzt oder deine Installation wird höchstwahrscheinlich fehlschlagen.
Boote über das Netzwerk, indem du die Anweisungen in INSTALL.hp300 befolgst.
Boote über das Netzwerk, indem du die Anweisungen in INSTALL.hppa oder von der hppa-Plattformseite befolgst.
Boote MacOS wie immer und partitioniere deine Festplatte mit den passenden A/UX-Konfigurationen. Dann extrahiere die Tools für die Mac-Seite von FTP:3.3/mac68k/utils auf deine Festplatte. Starte Mkfs, um deine Dateisysteme auf der A/UX-Partition zu erstellen, die du gerade angelegt hast. Benutze dann den BSD/Mac68k-Installer, um alle Sets von FTP:3.3/mac68k/ auf deine Partitionen zu kopieren. Schließlich kannst du den BSD/Mac68k-Booter mit dem Ort deines Kernels konfigurieren und das System booten.
Du kannst ein bootbares Installationsband erstellen oder über das
Netz booten.
Der Netzwerkboot erfordert eine MVME68K-BUG-Version, die die
NIOT- und NBO-Debuggerkommandos unterstützt. Befolge die
Anweisungen in INSTALL.mvme68k für mehr Details.
# mkdir -p /usr/src # cd /usr/src # tar xvfz /tmp/src.tar.gz
Die Datei sys.tar.gz enthält ein Quelltextarchiv, das ab /usr/src/sys beginnt. Diese Datei enthält alle Kernelquellen, die man benötigt, um einen neuen Kernel zu erzeugen. Um es zu entpacken:
# mkdir -p /usr/src/sys # cd /usr/src # tar xvfz /tmp/srcsys.tar.gz
Beide Bäume zusammen ergeben eine reguläre CVS-Arbeitskopie. Durch Benutzen dieser Bäume ist es möglich, einen Vorsprung beim Benutzen der AnonCVS-Server zu bekommen, wie es hier beschrieben wird. Das Verwenden dieser Dateien hat ein viel schnelleres CVS-,update' zur Folge, als wenn man den Quelltextbaum komplett neu erzeugen müsste.
Mitgeliefert wird auch ein Archiv Portierungsbaums. Um es zu entpacken:
# cd /usr # tar xvfz /tmp/ports.tar.gz # cd ports
Das Unterverzeichnis ports/ ist eine Arbeitskopie des Portierungsbaums von OpenBSD. Lies am besten http://www.OpenBSD.org/faq/de/faq15.html, wenn du noch nichts über Portierungen weißt. Dieser Text ist keine Anleitung, wie man die Portierungen benutzt, sondern nur dazu da, um den Leuten den Einstieg in das OpenBSD-Portierungssystem zu ermöglichen.
Selbstverständlich ist das OpenBSD-Portierungssystem nicht vollständig. Es ist zu bezweifeln, dass es das jemals sein wird. Trotzdem wächst es sehr schnell und wird stabiler. Fast alle Portierungen, die ausgeliefert werden, sollten ohne Probleme auf den meisten Architekturen kompilierbar sein (auf i386 zum Beispiel konnten über 2000 Pakete ohne Probleme erzeugt werden).
Das Verzeichnis ports/ stellt eine CVS-Arbeitskopie (siehe in der Handbuchseite von cvs(1) nach, wenn du mit CVS nicht vertraut bist) unserer Portierungen dar. Wie unser kompletter Quelltextbaum ist auch unser Portierungsbaum über anoncvs verfügbar. Um ihn also auf dem Laufenden zu halten, musst du den Verzeichnisbaum ports/ auf einem schreibbaren Medium haben und den Baum mit diesem Kommando aktualisieren:
# cd [portsdir]/; cvs -d anoncvs@server.openbsd.org:/cvs update -Pd -rOPENBSD_3_3
[Selbstverständlich musst du die Namen des lokalen Verzeichnisses und des Servers mit den Namen deiner lokalen Portierungs-Kollektion und eines Anoncvs-Servers in deiner Nähe austauschen.]
Denk daran, dass die meisten Portierungen über ftp als fertige Pakete erhältlich sind. Aktualisierte Pakete für 3.3 werden verfügbar gemacht, sobald Probleme bekannt sind.
Falls du gerne eine weitere Portierung sehen willst, mithelfen willst oder einfach mehr erfahren willst, solltest du die Mailingliste ports@openbsd.org abonnieren.