Ungefähr am 1. Dezember 1997 veröffentlicht.
Copyright 1997, Theo de Raadt.
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Es folgen Instruktionen, die du hättest, wenn du eine CD-ROM von http://www.OpenBSD.org/de/orders.html gekauft hättest, statt eine alternative Installation zu versuchen. Die Anleitungen für FTP- (oder andere) Installationen sind recht ähnlich, die Anleitungen für die CD-ROM-Installationen wurden jedoch intakt gelassen, um zu zeigen, wie viel einfacher alles mit einer CD-ROM gewesen wäre.
Kurzinformationen über die Installation für Leute, die mit OpenBSD vertraut sind und den Befehl ,disklabel -E' kennen. Wenn du irgendwie unsicher im Bezug auf die OpenBSD-Installation bist, lies die entsprechenden INSTALL.*-Dateien, die oben angegeben sind!
Spiele mit deinen BIOS-Optionen herum und versuche, von CD zu booten. Wenn das nicht klappt, schreibe CD1:2.2/i386/floppy22.fs auf eine Diskette und nehme die als Bootmedium. Wenn du OpenBSD neben anderen Betriebssystemen betreiben willst, solltest du unbedingt das Dokument INSTALL.i386 lesen.
Benutze /2.2/tools/rawrite.exe, um eine Diskette unter MS-DOS zu erstellen. Unter Unix einfach ,dd if=<file> of=/dev/<device> bs=32k' nehmen, wobei Device ,floopy', ,rfd0c' oder ,rfd0a' sein sollte. Nehme nur eine perfekt formatierte Diskette ohne irgendwelche DEFEKTE BLÖCKE, oder es wird nicht klappen!
Verwende CD1 und teile deinem BOOT-ROM mit, dass die Datei CD1:\2.2\arc\bsd.rd geladen werden soll. Wenn das nicht funktioniert, dann musst du ein MS-DOS-Dateisystem unter Verwendung des arc-Setupprogramms des Herstellers nehmen, CD1:2.2/arc/bsd.rd dorthin kopieren und dann versuchen, sie zu booten.
Um von CD1 zu booten, tippe ,boot cdrom 2.2/sparc/bsd.rd' oder ,b sd(0,6,0)2.2/sparc/bsd.rd' - je nach deiner ROM-Version - ein. Alternativ kannst du CD1:2.2/sparc/floppy22.fs auf eine Diskette schreiben und davon booten, indem du ,boot fd()' oder ,boot floppy' eingibst - je nach ROM-Version. Schlussendlich gibt es eine dritte Alternative, und zwar das Schreiben von CD1:2.2/sparc/kc.fs und CD1:2.2/sparc/inst.fs auf zwei verschiedene Disketten. Dann einfach die Diskette mit ,kc.fs' nehmen und wie oben beschrieben booten. Sobald das Diskettenlaufwerk die erste Diskette ausspuckt, die mit ,inst.fs' einlegen. Die anstehenden Fragen beantworten und danach mit der ,kc.fs'-Diskette neustarten. Diesmal, sobald die Diskette ausgeworfen wird, einfach die ,kc.fs' wieder einlegen und weitere Fragen beantworten.
Schreibe auf einer anderen Maschine unter Verwendung von dd simpleroot22.fs an den Anfang der Platte. Nachdem du das Laufwerk umgebaut hast verwende ,boot -f rz(0,0,0)/bsd' (2100/3100) oder ,boot 5/rz0a/bsd' (5000). Alternativ dazu kannst du wie in INSTALL.pmax ausführlich beschrieben über das Netzwerk booten.
Erzeuge BSD-Partitionen mit Hilfe der Anleitung in INSTALL.amiga. Dann die CD2 unter AmigaOS als Device CD0 mounten. Als nächstes folgendes CLI-Kommando eingeben: ,CD0:2.2/amiga/utils/loadbsd CD0:2.2/amiga/bsd.rd'
Boote gemäß den Anweisungen in INSTALL.hp300 über das Netzwerk.
Deine Alpha muss die SRM-Firmware haben (nicht ARC). Falls du ein CD-ROM-Laufwerk hast, boote mit ,boot -fi 2.2/alpha/bsd.rd dkaX' (benutze ,show device', um die genaue Bezeichnung für dein CD-ROM-Laufwerk zu finden). Ansonsten schreibe CD2:2.2/alpha/floppy.fs auf eine Diskette und boote diese mit ,boot dva0'. Wenn das fehlschlägt, kannst du bsd.rd auf ein anderes Medium schreiben und dieses booten, oder einfach das mitgelieferte simpleroot benutzen.
Boote ganz normal MacOS und partitioniere mit Hilfe der passenden A/UX-Konfigurationen. Danach packe die Macside-Utilitys von CD1:2.2/mac68k/utils auf deine Festplatte. Als nächstes lass Mkfs laufen, um die Dateisysteme zu erzeugen, die du mit Hilfe von A/UX gerade gemacht hast. Danach benutze den BSD/Mac68k-Installer, um alle Teile aus CD1:2.2/mac68k/ auf deine Partition zu kopieren. Schlussendlich bist du bereit, den BSD/Mac68k-Booter mit dem genauen Ort des Kernels zu konfigurieren und kannst das System booten.
Das weiß Theo nicht genau. In der Hektik, alles andere zum Abschluss zu bringen, wurden die Installationsanleitungen für den mvme68k niemals vollendet. Genügend verstreute Programme sind beinhaltet, sodass wirklich talentierte Leute einen Weg finden könnten; vielleicht indem man über das Netzwerk bootet. Viel Glück!
Die Datei src.tar.gz enthält ein Archiv mit Quelltext, das in /usr/src liegen sollte. Diese Datei enthält alles, was man braucht - bis auf die Kernel-Quellen, die sich in einer separaten Datei befinden. Um den Source zu entpacken, verwende einfach:
# mkdir -p /usr/src # cd /usr/src # tar xvfz /tmp/src.tar.gz
Die Datei srcsys.tar.gz enthält ein Quelltext-Archiv, das in /usr/src/sys beginnt. Diese Datei enthält alle Kernelquellen, die man braucht, um einen neuen Kernel zu erzeugen.
# mkdir -p /usr/src/sys # cd /usr/src # tar xvfz /tmp/srcsys.tar.gz
Beide Archive enthalten einen regulären CVS-,checkout'. Wenn man diese Trees benutzt, ist es möglich, die anoncvs-Server wie auf http://www.OpenBSD.org/de/anoncvs.html beschrieben zu benutzen. Wenn man diese Dateien benutzt, hat man ein viel schnelleres erstes Update, als wenn man einen frischen, eigenen OpenBSD-Source-Tree mit Hilfe von CVS baut.
Es gibt auch ein Ports-Tree-Archiv. Um es zu entpacken:
# cd /usr # tar xvfz /tmp/ports.tar.gz # cd ports # ls ...
Das ports/-Unterverzeichnis ist ein Kontrollpunkt für den OpenBSD-Ports-Tree. Lies am besten http://www.OpenBSD.org/de/ports.html wenn du noch nichts über Ports weißt. Dieser Text ist keine Anleitung, wie man die Ports benutzt, sondern nur dazu da, um den Leuten den Einstieg in das OpenBSD-Portssystem zu ermöglichen.
Wie man sehen kann, ist das OpenBSD-Portssystem nicht vollständig. Das liegt daran, dass die volle Integration von Ports in OpenBSD noch ein sehr junges Projekt ist. Wir glauben, dass die bereitgestellten Ports stabil sind, aber es ist sehr wichtig zu verstehen, dass die Ports die Funktionalität in Zukunft noch stärker beeinflussen werden.
Wie gerade festgestellt, werden die Ports in Zukunft stark wachsen. Das ports/-Verzeichnis hat ein CVS-,checkout' integriert (Lies im Zweifel die Manualseite von cvs(1)). So wie unseren gesamten Quelltext wird es bald auch den Ports-Tree per CVS geben. Um also auf einem aktuellen Stand zu bleiben, musst du den Ports-Tree auf einem Schreib-Lese-Medium (Festplatte, ZIP, CD-RW usw.) mit einem Kommando wie dem folgenden aktualisieren:
# cd [portsdir]/; cvs -d anoncvs@server.openbsd.org:/cvs update -Pd
[Selbstverständlich musst du sowohl das lokale Verzeichnis, als auch den Servernamen mit dem Ort deines Ports-Trees und deines bevorzugten anoncvs-Servers ersetzen.]
Bei Problemen wie immer einfach unsere Webseiten kontaktieren, da das ganze eben noch keine vollständig fertige Sache ist.
Schlussendlich ist Hilfe trotz des jungen Stands der Ports nie weit. Wenn du gerne einen weiteren Port sehen willst, selber dabei helfen willst oder einfach nur mehr darüber erfahren willst, abonniere einfach die Mailingliste ports@openbsd.org.